Der Young Explorers Club
Überblick
Wir sind der Young Explorers Club; wir organisieren Reitlager in der ganzen Schweiz. Die Lager vermitteln Reiten, Pferdepflege und Stallalltag in den Formaten Tageslager, intensive Ferienlager und Internatsaufenthalte von 1 bis 2 Wochen. Die Programme beginnen mit Ponystunden für Anfänger (4 bis 6 Jahre) und führen zu Assistenzrollen für Jugendliche und Wettkampfprogrammen. Die Standorte in der Schweiz profitieren von kurzen Verkehrswegen, alpinem und seenahem Gelände sowie mehrsprachigem Unterricht. Kleine Gruppen, obligatorische Helme und Erste-Hilfe-Richtlinien sorgen für die Sicherheit der Teilnehmenden. Jedes Lager plant 1 bis 3 Stunden Reiten pro Tag sowie Pferdepflege und Theorie für einen stetigen Fortschritt.
Überblick und warum sich die Schweiz für Reitlager für Kinder eignet
Beim Young Explorers Club führen wir Reitlager durch, in denen Kinder Reiten, Pferdepflege und Stallalltag lernen. Die Programme laufen als Tageslager, Ferienintensivkurse oder Internatsaufenthalte – üblicherweise von 1 Woche oder 2 Wochen – und richten sich an Anfängerinnen und Anfänger bis hin zu Wettkampfreitern.
Die Geografie und das Verkehrsnetz der Schweiz sind ein klarer Vorteil. Kurze Verbindungen zwischen den Ortschaften bringen uns in 1 bis 2 Stunden von den grossen Knotenpunkten zu Bergwegen, Reitplätzen am See und traditionellen Ställen. Die Lager bieten häufig mehrsprachigen Unterricht (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch), damit sich internationale Familien und einheimische Kinder gleichermassen wohlfühlen. Alpine Landschaft und Seeblicke wirken unmittelbar anziehend und motivieren die Kinder, auf abwechslungsreichem Gelände sicherer zu reiten.
Sicherheit und Fortschritt bestimmen unsere Tagespläne. Der Alltag verbindet Reitstunden, Bodenarbeit, Sattelpflege und Stallarbeiten. Wir halten die Gruppen klein, damit die Reitlehrkräfte Sitz, Zügellänge und Gleichgewicht rasch korrigieren können. Die Lager bieten zudem Spezialtage für Geländeritt, Springen in der Reithalle oder Ponyspiele für die Jüngeren.
Lagerformate und Altersgruppen
- Tageslager: ein- oder halbtägige Sessionen, ideal für Anfänger und Familien, die ein Reitlager ausprobieren möchten.
- 1-wöchiges Internat: konzentrierter Kompetenzaufbau mit täglichem Unterricht und Geländeritten.
- 2-wöchiges Internat: vertiefter Fortschritt, oft mit Übernachtungen unterwegs und Vorbereitung auf Wettkämpfe.
- Ponystunden: für 4- bis 5-Jährige, mit kurzen, begleiteten Ausritten und Einführung in den Stallalltag.
- Rollen für Jugendliche: 17- bis 18-Jährige können als fortgeschrittene Reitende oder junge Assistierende mitarbeiten und so Unterricht und Verantwortung verbinden.
- Breites Könnensspektrum: die Lager nehmen 6- bis 16-Jährige in den Standardprogrammen auf, mit angepassten Wegen von Einsteigenden bis zu Wettkampfreitenden.
Praktische Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte
Wählen Sie ein Lager, das zum Ziel Ihres Kindes passt – Selbstvertrauen, Technik oder Wettkampferfahrung – und prüfen Sie die Qualifikationen der Lehrkräfte. Ich empfehle, vor der Buchung die Betreuungsschlüssel, die Helmregeln und die Notfallverfahren zu prüfen.
Passende Ausrüstung mitbringen (falls nicht gestellt):
- Reithelm (falls nicht vorhanden)
- Lange Hosen
- Feste Stiefel
- Zwiebelprinzip-Kleidung für alpines Wetter
Rechnen Sie mit abwechslungsreichem Gelände; fragen Sie, ob das Lager Bergwegritte oder Reitstunden am See anbietet. Wir empfehlen, die Transportmöglichkeiten und Ankunftszeiten zu prüfen, da viele Ställe nahe bei Alpenpässen liegen. Wenn Ihnen die Sprache wichtig ist, wählen Sie ein Lager, das mehrsprachiges Personal ausdrücklich nennt oder Englischunterricht anbietet. Für die Entscheidung finden Sie unter das beste Lager auswählen weitere Hinweise, die zum Alter und den Zielen Ihres Kindes passen.
Halten Sie medizinische Angaben und Reiterfahrung auf den Anmeldeformularen aktuell. Wir legen Wert auf schrittweise aufgebaute Lektionspläne, das Wohl der Pferde und Freude am Reiten – damit die Kinder kompetenter, verantwortungsbewusster und mit Lust auf weitere Ritte nach Hause gehen.

Lagerarten, typischer Programmaufbau und eine Beispielwoche
Lagerarten und Hauptziele
Ich führe mehrere gezielte Formate, damit Familien das passende für ihr Kind wählen können. Nachfolgend stelle ich jede Lagerart mit ihren Kernzielen vor.
- Ponylager (Führzügel für sehr kleine Kinder) — Sichere erste Ritte ermöglichen, das Selbstvertrauen stärken und den Umgang mit dem Pferd vermitteln.
- Anfängerlager — Aufbau eines ausbalancierten Sitzes, Entwicklung von Schritt und Trab und Festigung der Sicherheitsregeln.
- Lager für Fortgeschrittene und Könner — Einführung von Galopp, Stangenarbeit und selbstständigem Reiten; Verfeinerung von Sitz und Kontrolle.
- Spring- und Turnierlager — Training der Wettkampftechnik, Parcoursübungen und Platzerfahrung unter Zeitdruck.
- Trail- und Wanderritt-Lager — Vermittlung von Orientierung, Ausdauer und Bergreitkompetenz auf wechselndem Gelände.
- Pony- und Pferdepflege-Lager (Stallmanagement) — Umfasst das tägliche Wohl der Tiere, Fütterung, Striegeln und die Grundlagen der Stallorganisation.
- Therapeutisches Reiten bzw. Hippotherapie — Zielt auf physiotherapeutische Ziele, sensorische und motorische Wirkungen sowie Ergebnisse des adaptiven Reitens.
Ich empfehle, die angegebenen Ziele mit den aktuellen Fähigkeiten und Wünschen Ihres Kindes abzugleichen. Geht es um Wettkampf, wählen Sie ein Programm für Springen/Turnier oder ein fortgeschrittenes Programm; stehen Selbstvertrauen oder Tierpflege im Vordergrund, sind ein Pony- oder Pferdepflegelager die bessere Wahl.
Typische Tagesbestandteile, Unterrichtsaufteilung und eine Beispielwoche
Ein typischer Tag verbindet Arbeit im Sattel, Pferdepflege, Lernen und Freizeitaktivitäten. Reitstunden dauern üblicherweise 1 bis 3 Stunden pro Tag. Striegeln und Stallunterricht finden täglich statt. Der Reittheorie-Teil umfasst Sattelzeug, Satteln und Sicherheit. Nicht reiterliche Elemente wie Wandern, Schwimmen und Basteln halten die Kinder beschäftigt und ausgeglichen. Abende umfassen oft Quiz, Filme, Lagerfeuer oder Preisverleihungen.
Unterrichtsverteilung: Ich plane den Unterricht so, dass das Reiten im Vordergrund steht, während Pferdepflege und Theorie unverzichtbar bleiben. Als praktische Richtschnur gelten 60 bis 70 % praktisches Reiten und 30 bis 40 % Pferdepflege und Theorie. Dieses Verhältnis gibt den Reitenden genügend Zeit im Sattel und vermittelt zugleich Wissen über Tierwohl und Sicherheit.
Beispielplan für 1 Woche (zur Veranschaulichung des Verhältnisses von Reiten und nicht reiterlichen Aktivitäten):
- Tag 1 — Vormittag: Ankunft und Reitstunde (1,5 Std.). Mittag: Striegeln und Mittagessen. Nachmittag: Ponyspiele und Orientierung im Gelände (1 Std.). Abend: Lagerprogramm.
- Tag 2 — Vormittag: Lektion in der Bahn (1,5 Std.). Mittag: Stallmanagement mit Fütterung und Boxenroutine. Nachmittag: kurzer Geländeritt (1 Std.). Abend: Stallquiz.
- Tag 3 — Vormittag: Sprung- und Cavalettiklinik (1,5 bis 2 Std.). Mittag: Mittagessen und Pflegeeinheit (Bandagieren, Hufe auskratzen). Nachmittag: beaufsichtigtes freies Reiten auf einem Geschicklichkeitsparcours. Abend: Film und gemeinsame Zeit.
- Tag 4 — Vormittag: Geländeritt (1,5 bis 2 Std.), ein längerer Reittag für Ausdauer und Geländearbeit. Mittag: Picknick und zusätzliches Striegeln. Nachmittag: Basteln oder Stallprojekte (Sattelzeug reinigen, einfache Lederreparatur). Abend: Lagerfeuer mit Geschichten und Liedern.
- Tag 5 — Vormittag: Dressur- oder Turniertraining (1 bis 2 Std.) mit Schwerpunkt auf Genauigkeit und Auftreten. Mittag: Workshop zur Sattelzeugpflege. Nachmittag: Probeturnier oder Mannschaftsspiele in der Halle. Abend: Preisverleihung und Anerkennung.
- Tag 6 — Vormittag: kombinierte Fertigkeitslektion (1,5 Std.) zur Wiederholung von Schwachstellen. Mittag: Abschlussstriegeln und Verstauen des Sattelzeugs. Nachmittag: Vorführung für die Eltern, bei der die Kinder das Gelernte zeigen, danach Abreise.
Praktische Hinweise, die ich im Lager anwende:
- Unterrichtsgruppen klein halten, damit Fortschritte schneller gelingen.
- Berittene und unberittene Einheiten abwechseln, um Ermüdung zu vermeiden.
- Helme durchsetzen und jeden Tag eine klare Sicherheitseinweisung geben.
Familien, die einen Einblick in den täglichen Ablauf und die Erwartungen wünschen, finden unter Was Sie erwartet einen praktischen Leitfaden zu Ankunft, Ausrüstung und Vorführungen für Eltern.

Für wen die Lager sind und wie Sie das richtige wählen (Alter, Könnensstufen und Checkliste für Eltern)
Altersgruppen und Könnensstufen
Wir gruppieren die Reitenden nach Alter und Können, damit jedes Kind passende Herausforderungen und Sicherheit erhält. Jüngere Reitende besuchen die Führzügel-Ponystunden für 4- bis 6-Jährige mit besonderem Schwerpunkt auf Umgang am Boden und kurzen Ritten. Primarschulkinder im Alter von 6 bis 12 Jahren wechseln zwischen begleitetem Reiten in der Bahn, Geländeritten und Spielen; viele Lager empfehlen ein Mindestalter von 6 bis 8 Jahren für Übernachtungs– oder Internatsaufenthalte. Ältere Kinder ab 13 bis 16 Jahren dürfen längere Ritte, mehr Verantwortung und Optionen für Wanderritte am Wochenende oder Wettkampfvorbereitung erwarten.
Könnensgruppen entsprechen den üblichen Lernstufen:
- Anfänger: erste Reitfertigkeiten, Auf- und Absteigen, grundlegender Umgang am Boden.
- Einsteiger: Kontrolle von Schritt und Trab, Lenken und Grundgleichgewicht.
- Mittelstufe: stabiler Galopp, Stangenarbeit und selbstständiger Umgang mit dem Sattelzeug.
- Fortgeschritten: Springparcours, Dressurarbeit und Wettkampfvorbereitung.
Für jüngere und einsteigende Stufen halten wir kleine Gruppen von 4 bis 8 Reitenden, um das Lernen zu beschleunigen und die Sicherheit zu erhöhen. Bei Mittelstufe und Fortgeschrittenen können die Betreuungsschlüssel für Reitstunden grösser sein, da ältere Kinder mehr selbstständig erledigen und die Einheiten oft nach Spezialisierung aufgeteilt werden.
Checkliste für Eltern: Fragen, die Sie stellen sollten
Stellen Sie diese zentralen Fragen, bevor Sie buchen; sie bestimmen Sicherheit und Erwartungen.
- Lehrkräfte-Zertifizierung: Welche Zertifizierung verlangen Sie von den Reitlehrkräften? Achten Sie auf geprüfte Reitlehrkräfte, den Schweizerischen Pferdesportverband, FEI-anerkannte oder nationale Reitlehrdiplome.
- Versicherung / Haftpflicht: Welche Versicherung, Haftpflicht- und Unfalldeckung besteht?
- Helmregel: Werden Helme gestellt und ist das Tragen obligatorisch?
- Reitstunden: Wie viele Reitstunden pro Tag? Rechnen Sie mit 1 bis 3 Stunden pro Tag; bitten Sie um einen Beispiel-Tagesplan.
- Wohl der Pferde: Welche Praktiken zum Wohl der Pferde gelten und wie ist das Verhältnis von Ponys zu Pferden? Fragen Sie nach Weidegang, Ruhetagen und passendem Sattelzeug.
- Betreuungsschlüssel: Wie hoch ist der Betreuer-Kind-Schlüssel und wie sieht die Aufsicht aus? Bestätigen Sie den Schlüssel für berittene und unberittene Einheiten.
- Referenzen: Können Sie Referenzen oder Erfahrungsberichte früherer Teilnehmender vorlegen? Verlangen Sie kontaktierbare Referenzen oder aktuelle Bewertungen.
- Stornobedingungen: Wie lauten Ihre Stornobedingungen und die Höhe der Anzahlung? Prüfen Sie Rückerstattungsfristen und Versicherungsoptionen.
- Medizin / Erste Hilfe: Welche medizinischen und Erste-Hilfe-Vorkehrungen bestehen? Prüfen Sie Erste Hilfe vor Ort, die nächste Klinik und Medikamentenregeln.
- Ernährungsbedürfnisse: Werden Ernährungsbedürfnisse berücksichtigt? Verlangen Sie Beispielspeisepläne und die Regeln zu Allergien.
Wir raten ausserdem, eine Vorab-Einschätzung und eine Beispiel-Gruppenliste anzufordern, damit Sie wissen, wo Ihr Kind im Programm steht. Klären Sie das Mindestalter für selbstständige Teilnahme und für Übernachtungen und lassen Sie sich zeigen, wie kleine Gruppen von 4 bis 8 Reitenden eingeteilt werden, falls Ihnen dies wichtig ist. Für weitere Hinweise zur passenden Sommerwahl empfehlen wir, das beste Lager auszuwählen.
Sicherheit, Qualifikationen des Personals, Pferdewohl und Stallausstattung
Beim Young Explorers Club verlangen wir Helmregeln für jede Reitaktivität und erwarten, dass die Lager sie ohne Ausnahme durchsetzen. Ich bestehe auf Schutzwesten bei jeder Arbeit mit Springen oder Cross und prüfe schriftliche Notfallverfahren und Evakuierungspläne – vor allem für Bergwege und abgelegene Ritte. Lager sollten vor Ort über Erste Hilfe verfügen und klare medizinische und Evakuierungspläne für Ausflüge in abgelegenes Gelände haben; ich prüfe ausserdem die Versicherung, die Haftpflicht und die Unfalldeckung, bevor ich buche.
Ich überprüfe die Qualifikationen des Personals und die Fähigkeiten vor Ort. Verlangen Sie Nachweise über geprüfte Reitlehrkräfte – Zertifikate des Schweizerischen Pferdesportverbandes, FEI-anerkannte Lehrkräfte oder nationale Reitlehrdiplome sind, worauf ich achte. Ich erwarte ausserdem in Erster Hilfe ausgebildetes Personal und Schulung zum Kinderschutz für alle, die mit Kindern arbeiten. Für therapeutische Programme möchte ich eine Physiotherapeutin bzw. einen Physiotherapeuten oder zugelassenes therapeutisches Reitpersonal im Team sehen. Nachtaufsicht und Aufsicht ohne Reiten sind ebenfalls wichtig; übliche Richtwerte liegen dort oft bei 1:8 bis 1:12.
Ich verwende übliche Betreuer-Kind-Schlüssel als Richtwert, sage Eltern aber stets, dass sie die Details bei jedem Lager bestätigen sollen. Die Schlüssel für Reitstunden liegen bei gemischten Alters- oder Könnensgruppen üblicherweise zwischen 1:6 und 1:10. Für kleinere Kinder und Führzügel- oder Einsteigerstunden bevorzuge ich 1:4 bis 1:6. Diese Zahlen vermitteln einen raschen Eindruck von der Aufsicht, doch Lager unterscheiden sich je nach Disziplin und Aktivität.
Pferdewohl und Stallausstattung sind bei meinen Prüfungen nicht verhandelbar. Ich achte auf ein Verhältnis von Ponys zu Pferden, das zu Alter und Grösse der Teilnehmenden passt, mit erfahrenen Schulpferden und Ponys für kleine Kinder. Weidezeit und Rotation müssen in den täglichen Plänen sichtbar sein. Tierärztlicher Bereitschaftsdienst und ein regelmässiger Hufschmied-Plan sind unverzichtbar. Ich achte auf klare Ruheregeln, Begrenzungen der täglichen Ritte und einen dokumentierten Dienstplan, der Ruhetage sichert.
Ich empfehle Eltern, die Lagerunterlagen zu lesen und Nachweise zu verlangen, wenn etwas unklar erscheint. Ausserdem verweise ich Familien auf Quellen, die die täglichen Erwartungen erklären; für eine schnelle Planung siehe was Kinder erwarten dürfen für verwandte Einzelheiten.
Checkliste für Eltern vor der Buchung
Verwenden Sie diese kurze Checkliste, wenn Sie Lager anrufen:
- Ist das Tragen eines Helms Pflicht und werden Helme gestellt?
- Werden beim Springen Schutzwesten getragen?
- Über welche Lehrkräfte-Zertifikate verfügt das Personal (zum Beispiel Schweizerischer Pferdesportverband / geprüfte Reitlehrkraft / FEI)?
- Ist das Personal in Erster Hilfe ausgebildet und liegt eine dokumentierte Schulung zum Kinderschutz vor?
- Wie hoch sind Ihre Betreuungsschlüssel bei Reitstunden (1:6 bis 1:10; 1:4 bis 1:6 für Einsteigende) und die Nachtaufsicht (1:8 bis 1:12)?
- Wie ist das Verhältnis von Ponys zu Pferden und setzen Sie erfahrene Schulpferde für kleine Kinder ein?
- Gibt es tierärztlichen Bereitschaftsdienst und wie sieht der Hufschmied-Plan aus?
- Wie viel Weidezeit haben die Pferde und welche Ruhe- und Rotationsregeln gelten?
- Wie lauten Ihre schriftlichen Notfall- und Evakuierungsverfahren, Pläne für abgelegene Ritte und Ihre Stornobedingungen?
- Wie funktionieren Ihre Versicherung / Haftpflicht / Unfalldeckung und was ist darin enthalten?

Kosten, Standorte, Unterkunft und Transportlogistik
Beim young explorers club legen wir realistische Erwartungen an Kosten und Anreise dar, damit Familien zuversichtlich planen können. Ich halte die Angaben praktisch und konkret.
Die Schweizer Regionen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Das Berner Oberland bietet den Fokus auf Bergwege und einfachen Zugang ab Interlaken. Das Wallis bietet hochalpine Wege und ein sonnigeres Mikroklima. Graubünden ist auf alpines Trekking und Langstreckenoptionen spezialisiert. Die Region Genfersee (Waadt/Wallis) bietet gemischte See- und Landschafts-Standorte. Zürich sowie andere städtische und vorstädtische Ställe eignen sich für Tageslager und wöchentlichen Unterricht. Das Tessin führt italienischsprachige Programme in einem milderen Klima durch. Für Hinweise zur Auswahl eines Lagers, das zu Kind und Budget passt, siehe unseren kurzen Leitfaden zum besten Sommerlager.
Transport und Ankunftslogistik sind in den meisten Gebieten unkompliziert. Lager nutzen üblicherweise Abholung mit dem Privatauto, einen organisierten Car- oder Shuttle-Service und begleitete Bahnankunft. Viele Ställe sind ausdrücklich bahnfreundlich und bieten begleitete Abholungen am Bahnhof an. Der nächste Flughafen – Zürich / Genf / Basel / Lugano – wird auf den Lagerseiten in der Regel genannt; berücksichtigen Sie die Transferzeiten bei abgelegenen Alpenstandorten. Ich empfehle zu prüfen, ob ein Lager einen Shuttle-Service anbietet oder ob Familien die letzte Etappe mit lokalen Taxis selbst organisieren müssen.
Typische Kosten, Leistungen, Extras und Buchungspraxis
Nachfolgend finden Sie kompakte Listen, mit denen Sie Angebote rasch vergleichen können.
- Übliche Preisspannen (Richtwerte; je nach Einrichtung und Saison verschieden):
- Tageslager: CHF 50 bis 150 pro Tag (Beispiele für günstige Tageslager CHF 60 bis 120 pro Tag).
- Tageslager über eine Woche (ganze Woche ohne Übernachtung): CHF 300 bis 900.
- Internatswoche: CHF 700 bis 2’000+; Internatswoche im mittleren Preissegment CHF 700 bis 1’300 pro Woche.
- Premium-Trek- oder Wettkampfwochen: üblicherweise CHF 1’500 bis 2’500+ pro Woche.
- Übliche Leistungen, die Sie erwarten dürfen:
- Verpflegung und Unterkunft bei Internatswochen.
- Tägliche Reitstunden und Zeit im Stall.
- Grundversicherung und ein Lager-T-Shirt.
- Begleitete Abholung am Bahnhof, falls als bahnfreundlich angeboten.
- Übliche Extras, die Sie einplanen sollten:
- Gebühren für Spezialunterricht (Dressur, Springen oder Trekkingführung).
- Helm- oder Stiefelmiete und Ausrüstungsmiete.
- Einzelunterricht und Startgebühren für Turniere.
- Transport zum und vom Lager, falls kein Shuttle-Service angeboten wird.
- Buchungsfristen, Anzahlungen und Stornotermine:
- Frühzeitige Buchung wird für die Spitzenwochen im Juli und August empfohlen.
- 3 bis 6 Monate im Voraus reservieren für beliebte Wochen.
- Übliche Anzahlungen liegen bei 25 bis 50 % mit einer detaillierten Stornobedingung.
- Verlangen Sie von den Lagern schriftliche Bedingungen zu Rückerstattungen, Krankheitsdeckung und Ersatzwochen.
Ich empfehle, zwei oder drei Angebote nebeneinander zu vergleichen: prüfen Sie genaue Unterrichtsstunden, Betreuungsschlüssel und was als Extra gilt. Wir beantworten Fragen und können Sie auf Lager hinweisen, die zu Könnensstufe, Standortwunsch (Berner Oberland, Wallis, Graubünden, Waadt, Zürich, Tessin) und Budget passen.
Spezialprogramme, Vorteile, Erfahrungsberichte, FAQ und Buchungstipps
Spezialprogramme und Vorteile
Wir führen gezielte Wettkampflager mit Springkursen und Dressurkursen, Wettkampfvorbereitung und videogestütztem Coaching mit zertifizierten FEI- oder nationalen Trainerinnen und Trainern durch. Reitende vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen können sich zu Zeitprüfungen und Probeturnieren steigern.
Unsere Schienen für therapeutisches Reiten und Hippotherapie verbinden spezialisiertes Personal mit Physiotherapeutinnen und -therapeuten, um Kinder mit sensorischen, motorischen oder entwicklungsbedingten Bedürfnissen zu unterstützen; die Einheiten verbinden therapeutische Ziele mit sicherem, fröhlichem Reiten.
Mehrsprachige Angebote richten sich an internationale Familien, mit englischsprachigen Reitlehrkräften und gemischtsprachigen Gruppen, damit Kinder ihre Reitfertigkeiten verbessern und im Ausland selbstbewusster kommunizieren. Reiten verbessert Gleichgewicht und Koordination, stärkt die Körpermitte und die grobmotorischen Fähigkeiten und fördert Verantwortung und Selbstvertrauen durch die tägliche Pferdepflege. Es schärft zudem Konzentration, Problemlösen und Planung, da Reitende Linien lesen, Tempo steuern und Anreitwege wählen.
Kinder von 5 bis 17 Jahren sollten täglich mindestens 60 Minuten mittlere bis anstrengende körperliche Aktivität ausüben (WHO). Wir gestalten die Tagespläne so, dass diese Empfehlung erfüllt wird, und halten die Einheiten altersgerecht und abwechslungsreich, damit die Kinder motiviert bleiben, ohne überfordert zu werden.
Kurze Stimmen von Eltern und Teilnehmenden:
- “Mein Sohn hat in einer Woche Selbstvertrauen und eine echte Verbindung zu seinem Pony gefunden.” — Mutter, Genf.
- “Die Gruppen waren klein und die Lehrkräfte klar. Er hat seinen Trab und seine Teamfähigkeit verbessert.” — Teilnehmer, 12.
Hinweis: Alle Befragungsergebnisse oder Sicherheitsstatistiken eines Lagers müssen vor einer Veröffentlichung mit dem jeweiligen Lager überprüft werden; bitte fragen Sie diese Zahlen direkt an.
Wichtigste FAQ (kurze Antworten)
- F: Kann mein Kind ohne Vorerfahrung teilnehmen? A: Ja — viele Lager nehmen Anfängerinnen und Anfänger auf; bitten Sie um Platzierung in einer Anfängergruppe.
- F: Werden Helme gestellt? A: Die Regeln variieren — fragen Sie, ob Helme gestellt werden oder ob Sie einen mitbringen müssen; das Tragen eines Helms ist in der Regel Pflicht.
- F: Wie lautet die Stornobedingung? A: Sie variiert je nach Lager — übliche Anzahlungen liegen bei 25 bis 50 %, und Stornogebühren richten sich nach dem Zeitpunkt.
- F: Was passiert bei schlechtem Wetter? A: Die meisten Lager ersetzen dies durch Theorie in Innenräumen, Voltigieren, Striegeln oder Arbeit in der Halle.
- F: Dürfen Eltern zu Besuch kommen? A: Viele Lager erlauben geplante Besuche oder Vorführtage – bitte vorher bestätigen.
Buchungstipps und Kontakt-Checkliste
Verwenden Sie diese Checkliste, wenn Sie ein Lager anfragen und buchen, und denken Sie daran, Ihre Auswahl eines Sommerlagers früh zu reservieren.
- Früh buchen für die Spitzenwochen im Juli und August; 3 bis 6 Monate im Voraus reservieren.
- Übliche Anzahlung: 25 bis 50 %; bestätigen Sie den Zahlungsplan und die Rückerstattungsregeln.
- Fordern Sie ein Informationspaket, Fotos und Videos sowie aktuelle Referenzen an.
- Vergleichen Sie mindestens 2 bis 3 Lager nach Qualifikationen der Lehrkräfte, Gruppengrössen und Pferdewohl.
- Prüfen Sie die Sicherheits-Checkliste: Zertifizierung der Lehrkräfte, Erste-Hilfe-Schulung, Versicherung, tierärztlichen Bereitschaftsdienst und Helmregel.
Kurze Beispiel-E-Mail (zum Kopieren)
“Guten Tag — ich möchte eine Woche für mein Kind buchen (Name, Alter, Reitniveau). Bitte senden Sie mir Ihr vollständiges Informationspaket mit Qualifikationen der Lehrkräfte, dem Tagesplan, üblichen Gruppengrössen, Ihren Praktiken zum Pferdewohl, der Versicherung und Stornobedingung, dem nächsten Treffpunkt und den Transportmöglichkeiten sowie Referenzen. Werden Helme gestellt? Welche medizinischen und Erste-Hilfe-Vorkehrungen haben Sie? Wie hoch ist die Anzahlung und wie sieht der Zahlungsplan aus? Vielen Dank.”
Wichtige Fragen für Telefon oder E-Mail:
- Welche Lehrkräfte-Zertifizierung und welche Kinderschutz-Prüfungen bestehen?
- Ist das Personal in Erster Hilfe ausgebildet?
- Werden Helme gestellt und ist das Tragen Pflicht?
- Wie viele Reitstunden pro Tag gibt es (rechnen Sie mit 1 bis 3 Stunden)?
- Wie werden die Gruppen nach Alter und Können eingeteilt?
- Wie gross sind die üblichen Gruppen (zum Beispiel 4 bis 8 Reitende)?
- Wie ist das Verhältnis von Ponys zu Pferden und welche Ruheregel für die Pferde gilt?
- Gibt es tierärztlichen Bereitschaftsdienst und wie sieht der Hufschmied-Plan aus?
- Welche Versicherung / Haftpflicht / Unfalldeckung besteht?
- Wie lauten Ihre Stornobedingungen und die Höhe der Anzahlung?
- Bieten Sie einen Shuttle-Service oder begleitete Bahnankünfte an?
- Können Sie Referenzen oder Erfahrungsberichte sowie aktuelle Fotos oder Videos zur Verfügung stellen?




