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STEM-Camps in der Schweiz: Programme in Naturwissenschaften und Technik

Kurz gesagt

STEM-Camps in der Schweiz für Kinder: Programmieren, Robotik und Biotechnologie. Ein Ratgeber für Eltern.

Auf dieser Seite
  1. Überblick
  2. Programmformate und Standorte
  3. Lehrplan und Ausrüstung
  4. Sicherheit, Betreuung und Organisation
  5. Kosten, Stipendien und Anmeldung
  6. So wählen Sie ein Camp aus
  7. STEM-Camps in der Schweiz
  8. Arten von STEM-Camps und Durchführungsorte
  9. Lehrplan, Werkzeuge und Sicherheitsstandards
  10. Kosten, Stipendien und Anmeldetrends
  11. Ergebnisse — was Lernende gewinnen und wie sich die Wirkung messen lässt
  12. So wählen Sie das richtige Camp
  13. Sommerlager in der Schweiz
  14. Quellen

Überblick

Wer wir sind

Wir vom Young Explorers Club organisieren STEM-Camps in der Schweiz, die zu den starken F&E-Investitionen des Landes und zu den Wegen der Berufsbildung passen. Unsere Programme setzen auf praxisnahe Projekte, die auf Lehrstellen, Universitätskurse und den Bedarf der Arbeitgebenden in ICT, Ingenieurwesen und den Lebenswissenschaften abgestimmt sind.

Programmformate und Standorte

Angebotene Formate

Wir bieten Tages-, Internats-, universitäre und Firmen-Formate an. Die Programme sind so gestaltet, dass sie zu unterschiedlichen Stundenplänen und Lernzielen passen.

Geografische Standorte

Unsere Camps finden an Standorten wie Zürich, Lausanne, Genf, Basel sowie in verschiedenen alpinen Zentren statt.

Lehrplan und Ausrüstung

Lernansatz

Jedes Format arbeitet mit projektbasierten Lehrplänen und altersgerechter Hardware. Die Kurse legen den Schwerpunkt auf forschendes Lernen, praktisches Problemlösen und Verbindungen zu lokalen Berufs- und Hochschulwegen.

Typische Werkzeuge und Themen

Wir verwenden Werkzeuge wie micro:bit, Arduino, Raspberry Pi, Python, CAD und einfache Laborausrüstung. Die Projekte werden so ausgewählt, dass sie technische Fähigkeiten, digitale Kompetenz und messbare Ergebnisse fördern.

Sicherheit, Betreuung und Organisation

Sicherheit und Versicherung

Wir halten uns an strenge Verfahren zu Sicherheit und Versicherung und stellen den Teilnehmenden klare Unterlagen zur Verfügung. Betreuungsschlüssel und Notfallprotokolle gelten in allen Formaten.

Betreuung der Teilnehmenden

Qualifikation der Leitenden, Leumundsprüfungen und das Verhältnis von Leitenden zu Teilnehmenden haben Priorität, damit die Teilnehmenden sicher sind und die Anleitung von hoher Qualität ist.

Kosten, Stipendien und Anmeldung

Übliche Kosten

Die Kosten variieren je nach Format und Standort. Übliche Richtwerte sind:

  • Tagesprogramme: CHF 150–600 pro Woche
  • Internatsprogramme: CHF 800–4’000 pro Woche

Finanzielle Unterstützung und Zeitplan

Viele Anbietende gewähren Teilstipendien. Wir empfehlen, sich 3–6 Monate im Voraus anzumelden, um einen Platz zu sichern, besonders für Internatswochen und Wochen an Hochschulen.

So wählen Sie ein Camp aus

Auswahlkriterien

Wählen Sie ein Camp anhand folgender Kriterien:

  1. Qualifikation der Leitenden und Prüfung
  2. Betreuungsschlüssel und Aufsicht
  3. Beispiele für Projektportfolios und Lernergebnisse
  4. Eingangs- und Abschlussbeurteilungen, um Fortschritte zu messen
  5. Klare Unterlagen zu Versicherung und Haftung

STEM-Camps in der Schweiz — der nationale Kontext

Wir vom Young Explorers Club sehen STEM-Camps als praktische Antwort auf die nationalen Stärken und Anforderungen der Schweiz. Das Land investiert stark in die Forschung: F&E-Ausgaben von 3.4 % des BIP (OECD und Schweizer Bundesstatistik). Ein solches Investitionsvolumen prägt die lokalen Arbeitsmärkte und schafft echte Chancen für junge Menschen.

Die nachobligatorische Bildung in der Schweiz ist besonders. Rund 66 % der Sekundarschülerinnen und -schüler beginnen nach der obligatorischen Schulzeit eine berufliche Grundbildung (Bundesamt für Statistik). Dieser Weg bedeutet, dass viele Lernende früh berufsorientiert sind. Camps mit technischen, praxisnahen Erfahrungen passen gut zu Lehrstellenwegen und Zielen der Berufsbildung.

Die Leistungsdaten zeigen eine solide Grundlage in Naturwissenschaften und Mathematik in der Schule. Die Schweiz liegt bei den PISA-Leistungen in Naturwissenschaften und Mathematik ungefähr im OECD-Durchschnitt oder leicht darüber (PISA 2018/2021). Diese Grundlage bietet den Camps eine Basis: Wir können die Neugier von Lernenden vertiefen, die die Kernanforderungen bereits erfüllen, und jene fördern, die zusätzliche Herausforderungen brauchen.

Die Arbeitsmarktprognosen und Umfragen bei Arbeitgebenden zeigen klare Signale. Die Nachfrage nach STEM-Kompetenzen wächst — besonders in ICT, Ingenieurwesen und Lebenswissenschaften — getrieben durch Digitalisierung, moderne Fertigung und das Wachstum der Biotechnologie (nationale Arbeitsmarktberichte, Arbeitgebendenumfragen). Wir betonen die «Nachfrage nach ICT, Ingenieurwesen, Lebenswissenschaften», wenn wir mit Eltern und Partnern sprechen. Camps mit Blick auf die spätere Arbeitsmarktfähigkeit zu gestalten, passt zur Innovationsführerschaft der Schweiz und zu ihrer hohen F&E-Intensität.

Wie STEM-Camps Bildung und Industrie verbinden

Wir nutzen diese praktischen Rollen, wenn wir Programme gestalten und die Wirkung messen. Im Folgenden zeigen wir, wie Camps schulische und berufliche Wege ergänzen:

  • Angewandte technische Fähigkeiten anbieten, die direkt zu beruflichen Lehrstellen passen und die Vorbereitung auf die betriebliche Ausbildung verbessern.
  • Projektbasierte Aufgaben entwickeln, die echte F&E-Abläufe widerspiegeln und den Stellenwert von F&E-Ausgaben von 3.4 % des BIP aufzeigen.
  • Lernende einbeziehen, die nicht nur akademisch unterwegs sind, durch praktische Elektronik, Programmierung und Labortechniken.
  • Kurze, intensive Wege in STEM-Programme der Sekundarstufe II und in Lehrstellen anbieten, um Übergänge zu erleichtern.
  • Digitale Kompetenz und Problemlösen mit Werkzeugen fördern, die Arbeitgebende suchen, und so die Nachfrage nach ICT, Ingenieurwesen, Lebenswissenschaften bedienen.
  • Teilnehmende mit lokalen Firmen und Mentorinnen und Mentoren verbinden, damit Lernende konkrete Berufswege und Ausbildungsmöglichkeiten sehen.

Wir messen die Ergebnisse mit qualitativen und quantitativen Kennzahlen. Wir erfassen den Kompetenzzuwachs, das Dranbleiben in der Berufsbildung oder in weiteren STEM-Studien und das Interesse der Arbeitgebenden an den Demo-Tagen. Für Informationen und Auswertungen verwenden wir ausdrücklich Formulierungen wie «F&E-Ausgaben 3.4 % des BIP», «66 % Berufsbildung», «PISA-Leistungen in Naturwissenschaften und Mathematik» und «Innovationsführerschaft der Schweiz», um die Relevanz gegenüber Geldgebenden und Familien zu vermitteln.

Für praktische Programmwahl und Beispiele von Aktivitäten, die Lernen im Freien und technische Ausbildung verbinden, finden Sie Orientierung in unserer Auswahl der besten Sommercamps.

Arten von STEM-Camps und Durchführungsorte

Ich unterscheide vier klare Formate: Tages- gegenüber Internats-STEM-Camps, universitäre Sommerschulen, firmengesponserte Förderangebote und Kurzintensivkurse (am Wochenende oder in den Frühlingsferien). Tagesprogramme passen zu jüngeren Kindern und vielbeschäftigten Familien. Internate oder Lager mit Übernachtung bieten längere praktische Projekte und soziales Eintauchen. Universitäre Programme bringen Jugendlichen Laboreinrichtungen und Fachmentorinnen und -mentoren nahe, während Firmen und FabLab-Partner sich auf angewandte Technik und Prototyping konzentrieren.

Ich stelle gängige Fachrichtungen und typische Zeiten vor, damit Sie Ziele einem Programm zuordnen können. Die meisten Sommerangebote dauern 1–2 Wochen, einige fortgeschrittene Schulen führen aber 3–6-wöchige Programme durch. Die Hochsaison ist Juni bis August, mit kleineren Angeboten während der Frühlingsferien und der Winterferien.

Gängige Formate, Fächer, Altersgruppen und Standorte

Im Folgenden die wichtigsten Unterscheidungen, denen Sie bei der Wahl eines Camps begegnen:

  • Formate und Dauer:
    • Tagescamps für halb- oder ganztägige Programme; ideal für 6–13 Jahre.
    • Internats- bzw. Übernachtungscamps mit 1–2-wöchigen Durchgängen oder länger.
    • Wochenend-Intensivkurse und Kurse in den Frühlingsferien für rasche Kompetenzsteigerung.
    • Universitäre Sommerschulen mit mehrwöchigen, forschungsähnlichen Projekten.
  • Fachliche Schwerpunkte (nach Interesse wählen):
    • Programmier-Camps Schweiz — App-Entwicklung, Python, Spieldesign.
    • Robotik-Camp Schweiz — Roboter, Mikrocontroller, Wettbewerbe.
    • Biotech-Laborcamp — Pipettieren, einfache molekularbiologische Techniken, Bioethik.
    • Ingenieurwesen & Making, Elektronik, Astrophysik/Weltraum, Feldbiologie sowie Data Science/Mathematik.
  • Zielalter und Einteilung:
    • Primarstufe (6–9) — spielerische Einführungen und einfaches Programmieren.
    • Mittelstufe (10–13) — projektbasiertes Lernen und Makerspaces.
    • Sekundarstufe II (14–18) — Laborarbeit, Wettbewerbe, Vorbereitung aufs Studium.
    • Studierende/junge Erwachsene (18+) — Forschungspraktika und Fortgeschrittenenkurse.
    • Viele Anbietende führen altersgetrennte Gruppen, damit Inhalt und Tempo stimmen.
  • Geografische Standorte und typische Anbietende:
    • STEM-Camps Zürich: Im Grossraum Zürich gibt es Outreach-Angebote der ETH Zürich und viele lokale Anbietende.
    • STEM-Camps Lausanne: Sommerprogramme der EPFL und regionale Labore am La Côte.
    • STEM-Sommerschule Genf: CERN-Programme und Outreach der Universität Genf ziehen ältere Jugendliche an.
    • Basel: Angebote mit Schwerpunkt Lebenswissenschaften und Biotech, verbunden mit den Pharma-Clustern.
    • Bern und alpine Zentren im ländlichen Raum bieten Feldwissenschaften und Umweltmonitoring, unter anderem Glaziologie und Biodiversität — siehe alpine Wissenschaftscamps für Outdoor-Felderlebnisse.
    • Nationale Forschungslabore und Institute wie PSI und Empa arbeiten bei spezialisierten technischen Wochen mit.
    • FabLabs, private Anbietende, internationale Schulen und Firmenpartner füllen Nischen (Programmieren, Robotik, Maker-Bootcamps).

Ich empfehle, das Format sowohl auf das Alter der Lernenden als auch auf das Lernziel abzustimmen: kurze Programmier-Camps eignen sich hervorragend zur Erkundung, während mehrwöchige universitäre Programme für Lernende mit Blick auf eine STEM-Laufbahn passen.

Lehrplan, Werkzeuge und Sicherheitsstandards

Pädagogik und Sicherheitsstandards

Wir verbinden praktische Projekte, forschendes Lernen und Maker-/Hackathon-Formate, damit die Teilnehmenden durch Tun und Verbessern lernen. Laborgruppen folgen strukturierten Protokollen für Biotech und Chemie; Umwelt-STEM umfasst Feldarbeit mit klaren Verfahren zur Datenerhebung. Die Betreuungsschlüssel zielen auf praktische Aufsicht: Teilnehmende zu Leitenden 6:1–12:1 ist üblich, und Gruppen wie Labor oder Robotik bleiben näher bei 6:1.

Ich setze strenge Sicherheitspraktiken bei allen Aktivitäten durch. Betreuende verfügen über einen Nothelferkurs, und Leumundsprüfungen sind bei der Anstellung Standard. Eltern müssen vor der Teilnahme die Formulare zur informierten Einwilligung und zur Einwilligung für Fotos unterzeichnen. Wir richten die Unfallversicherungsverfahren nach den Vorgaben der SUVA aus und beachten die kantonalen Regeln zu Kinderbetreuung und Bildung. Die institutionelle Haftung unterscheidet sich zwischen universitär geführten und privaten Camps, daher empfehle ich, nach einem Versicherungsnachweis und Beispielen von Haftpflichtpolicen zu fragen.

Verlangen Sie vor der Anmeldung folgende Unterlagen:

  • Lebensläufe und Zertifikate der Betreuenden, einschliesslich Nothilfe- und fachlicher Qualifikationen
  • Nachweis der Leumundsprüfung und Notfallkontaktlisten
  • Beispiele von Risikobeurteilungen und Notfallverfahren
  • Nachweis der institutionellen Haftpflichtversicherung und einer SUVA-konformen Unfalldeckung

Für Beispiele zur Programmauswahl und zur Planung lesen Sie unsere Übersicht über die besten Sommercamps.

Hardware und Software

Ich wähle Werkzeuge, die zu Alter und Lernzielen passen. Unten stehen gängige Plattformen mit kurzen Hinweisen zur Verwendung.

  • Arduino — Elektronik und Maker-Projekte (ab Jugendalter)
  • Raspberry Pi — Einführung in Informatik und IoT-Projekte (ab 12)
  • BBC micro:bit — Blockprogrammierung und einfache Sensoren (jüngere Kinder)
  • LEGO Mindstorms — Einstieg in Robotik und Konstruktion für mittlere Altersgruppen
  • VEX Robotics — Wettbewerbs- und fortgeschrittene Robotik
  • Makeblock — modulare Robotikbausätze und schnelles Prototyping
  • Scratch — Blockprogrammierung für Anfängerinnen und Anfänger sowie erzählerische Projekte
  • Python — Programmierung von mittlerem bis fortgeschrittenem Niveau und Datenarbeit
  • JavaScript & Blockly — interaktive Webprojekte und visuelles Programmieren
  • Tinkercad — CAD-Einführung und einfache Schaltungen
  • Fusion 360, SolidWorks — parametrische CAD-Einführungen für ältere Jugendliche
  • Blender — 3D-Modellierung für digitale Fertigung
  • Microsoft Excel/Google Sheets — einfache Datenorganisation und Diagramme
  • Jupyter Notebooks, MATLAB — Einführung in Datenanalyse und Visualisierung
  • 3D-Drucker (MakerBot/Cura) & Laserschneider — Prototyping und Fertigung
  • DJI-Minidrohnen & Sensormodule (BME, HC‑SR04) — Luftdatenerhebung und Umweltmessung

Ich kombiniere die Werkzeugwahl mit klaren altersgerechten Zielen und betreutem Unterricht. Schutzausrüstung, Gerätecheck-Listen und Massnahmen zum Datenschutz verbinden den gesamten Lehrplan.

Kosten, Stipendien und Anmeldetrends

Übliche Kosten und was enthalten ist

Nachfolgend die üblichen Preisrahmen und was sie in der Regel abdecken:

  • Tagesprogramme: CHF 150–CHF 600 pro Woche (Tag). Darin sind meist Unterricht, einfaches Material und Betreuung vor Ort enthalten; Mahlzeiten können zusätzlich anfallen.
  • Internats- und Universitätsprogramme: CHF 800–4’000 pro Woche (Internat). Mehrwöchige Aufenthalte oder kreditpunktpflichtige Universitätskurse liegen im oberen Bereich und umfassen oft Unterkunft und Verpflegung.
  • Spezialisierte Laborkurse: Erwarten Sie Gebühren im oberen Bereich oder Zusatzkosten für Verbrauchsmaterial, Schutzausrüstung und Laboraufsicht.
  • Grössere Vorlesungs-Sommerschulen: Diese können höhere Grundgebühren ausweisen, teilen Lernende aber oft in kleinere Laborgruppen auf, was die tatsächliche praktische Arbeitszeit beeinflusst.

Verlangen Sie von den Programmen eine vollständige Kostenaufstellung. Fragen Sie klar, welche Positionen enthalten und welche optional sind. Vergleichen Sie Leistungen wie Verpflegung, Unterkunft, Laborverbrauchsmaterial und Exkursionen, bevor Sie sich festlegen.

Stipendien, Zahlungen und Anmeldetrends

Viele universitäre Outreach- und Firmenprogramme bieten Teilstipendien, Gebührenerlasse oder gesponserte Plätze, und Familien- bzw. Geschwisterrabatte sind üblich. Ich rate Ihnen, jeden Anbietenden ausdrücklich nach den Stipendienzahlen zu fragen — zum Beispiel: «Wie viele volle oder teilweise Stipendien werden jedes Jahr vergeben?» — damit Sie die tatsächliche Verfügbarkeit beurteilen können. Von Firmen gesponserte Outreach-Angebote unterstützen oft Plätze, die die Teilnahme breiter machen sollen; erkundigen Sie sich nach den Zulassungskriterien.

Die Zahlungsbedingungen verlangen in der Regel eine Anzahlung mit einer Frist für die volle Zahlung einige Wochen vor Kursbeginn. Stornobedingungen unterscheiden sich; es gibt übliche Rückerstattungsfristen, prüfen Sie aber die genauen Stichtage. Ich empfehle eine Reise- und Krankenversicherung, die Krankheit oder kurzfristige Absagen abdeckt.

Die Anmeldemuster, die ich beobachte, machen die Planung unerlässlich. Das Interesse an Programmieren/KI, Robotik und Biotech wächst rasch, besonders bei Eltern und Schulpartnern. Die Nachfrage nach englischsprachigen STEM-Camps steigt in internationalen Gemeinschaften. Viele praxisorientierte Programme begrenzen die Gruppengrösse, um die Unterrichtsqualität zu sichern — rechnen Sie bei werkstattartigen Laboren mit Gruppen von 12–24 Teilnehmenden. Grössere Sommerschulen können insgesamt 50–200 Lernende haben, die aber in kleinere Laborgruppen aufgeteilt werden.

Beliebte Programme sind früh ausgebucht. Ich rate Familien, sich 3–6 Monate im Voraus anzumelden, und bei den führenden Anbietenden mit einer Warteliste zu rechnen; bleiben Sie bei den Terminen flexibel und ziehen Sie Ausweichwochen in Betracht. Wenn ein Programm eine Warteliste führt, fragen Sie, wie oft Plätze frei werden und ob es eine aktive Nachrückerliste gibt.

Checkliste, die ich bei der Beurteilung von Angeboten verwende:

  • Gesamtkosten bestätigen und die einzelnen Leistungen prüfen.
  • Stipendienzahlen und Zulassungsregeln erfragen.
  • Anzahlung, Frist und Rückerstattungsfristen bei Stornierung prüfen.
  • Gruppengrösse und tägliche Betreuungsschlüssel kontrollieren.
  • Zusatzkosten für Laborverbrauchsmaterial oder Exkursionen bestätigen.
  • Früh anmelden — 3–6 Monate im Voraus — und Wartelisten nutzen, wo vorhanden.

Wenn Sie Hilfe beim Vergleich von Programmen brauchen oder Orientierung zu bestimmten Angeboten wünschen, lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Sommercamps und den Auswahlkriterien, inklusive Tipps zur Stipendienbewerbung und zum Erkennen versteckter Gebühren.

STEM-Camps in der Schweiz: Programme in Naturwissenschaften und Technik

Ergebnisse — was Lernende gewinnen und wie sich die Wirkung messen lässt

Typische Lernergebnisse

Im Folgenden die wichtigsten Lernergebnisse, die Sie nach einem STEM-Camp erwarten und überprüfen sollten.

  • Mehr Interesse und Selbstvertrauen in STEM, erfasst durch Selbsteinschätzungen und beobachtbares Engagement in den Sitzungen.
  • Grundlegende technische Fähigkeiten wie Programmieren, Schaltungen, Grundlagen der Robotik und Datenverarbeitung.
  • Projektbasierte Ergebnisse, die ein brauchbares Projektportfolio bilden: Prototypen, Code-Repositorien, Laborprotokolle und abschliessende Präsentationen. Ich bitte oft darum, ein Beispiel eines Projektportfolios einsehen zu dürfen.
  • Laborvertrautheit und Sicherheitspraxis in Biotech-Gruppen, einschliesslich Pipettieren, einfacher Analysen und Probendokumentation.
  • Bessere Problemlösung, Zusammenarbeit und Kommunikation, sichtbar in Teamprojekten und bewerteten Präsentationen.

Wirkung messen und Fragen an Camps

Wir erwarten messbare Belege, keine vagen Behauptungen. Verlangen Sie diese Kennzahlen und Dokumente:

  • Befragungen vorher und nachher zu Interesse und Selbstvertrauen.
  • Beispiele von Projektportfolios mit konkreten Arbeiten der Lernenden.
  • Nachverfolgungsdaten zu den Wegen von der Ausbildung in den Beruf und Fallstudien ehemaliger Teilnehmender mit Praktika, Wettbewerbspreisen oder Universitätsplätzen im Zusammenhang mit den Camp-Aktivitäten.
  • Längsschnittdaten, wo verfügbar.

Verwenden Sie diese Musterfragen, wenn Sie einen Anbietenden kontaktieren:

  • «Wie messen Sie den Fortschritt?»
  • «Führen Sie Befragungen vorher und nachher durch?»
  • «Wie viel Prozent der ehemaligen Teilnehmenden wählen STEM-Fächer?»

Bestehen Sie auf einheitlichen Vergleichsmethoden. Bitten Sie Camps, dieselbe Altersgruppe mit demselben Erhebungsinstrument zu vergleichen oder normierte Kennzahlen vorzulegen — zum Beispiel die Veränderung des Selbstvertrauens auf einer 5-stufigen Skala. Wenn Prozentangaben zu Nachverfolgungen gemacht werden, verlangen Sie die genaue Definition und den Zeitraum für «Prozent, die STEM-Fächer wählen», damit die Zahl vergleichbar ist.

Gehen Sie vorsichtig mit Anekdoten um. Verlangen Sie überprüfbare Beispiele für Praktika, Wettbewerbserfolge oder Zulassungsergebnisse und bitten Sie die Camps, sie in Fallstudien ehemaliger Teilnehmender zu nennen. Wir suchen eine Mischung aus quantitativen Signalen (Befragungen vorher und nachher, Verbleib in STEM-Wegen) und qualitativen Belegen (Projektportfolio-Stücke, Beurteilungen durch Mentorinnen und Mentoren). Wenn beides übereinstimmt, erhalten Sie ein klares Bild der tatsächlichen Wirkung.

STEM-Camps in der Schweiz: Programme in Naturwissenschaften und Technik

So wählen Sie das richtige Camp — Checkliste für Eltern und Lernende

Checkliste der Entscheidungskriterien

Wir vom young explorers club achten auf klare, praktische Signale, dass ein STEM-Camp hält, was es verspricht. Beginnen Sie mit einem altersgerechten Lehrplan, der zur Klassenstufe und zum Selbstvertrauen Ihres Kindes passt. Klären Sie die Unterrichts- und Betreuungssprache; mehrsprachige Angebote sind wichtig, wenn Englisch nicht die stärkste Sprache Ihres Kindes ist.

Fragen Sie nach den Qualifikationen der Leitenden und dem Verhältnis zwischen akademischem und angewandtem Unterricht. Vergleichen Sie für unterschiedliche Ziele Universitätsforschende mit Fachleuten aus der Industrie: Forschende bringen Tiefe, Fachleute aus der Praxis angewandte Fähigkeiten. Verlangen Sie Transparenz bei den Lebensläufen des Personals und Beispiele vergangener Projekte.

Prüfen Sie den Programmmix: strukturierter Lehrplan gegenüber freiem Entdecken. Sehen Sie sich einen beispielhaften Tagesablauf an, um zu erkennen, wie Sitzungen, Labore und Pausen ineinandergreifen. Kontrollieren Sie die Gruppengrösse und zielen Sie auf einen Betreuungsschlüssel von 6:1–12:1, damit wirklich praktisch gearbeitet wird. Bestehen Sie auf schriftlichen Sicherheitsprotokollen und Versicherungsangaben; Camps in der Schweiz sollten die Einhaltung von SUVA-Vorgaben oder kantonalen Regeln sowie Nothilfe-Personal nennen.

Berücksichtigen Sie die Kosten, was sie abdecken, und verfügbare finanzielle Unterstützung. Achten Sie auf klare Kostenaufstellungen (Kursgebühr, Verpflegung, Material, Exkursionsgebühren) sowie Angaben zu Stipendien und Ergebnissen ehemaliger Teilnehmender. Bewerten Sie schliesslich Standort und Organisation: Reisezeit, lokale Verkehrsmittel und bei Internatsprogrammen die Unterkunftsstandards und Verpflegungsregelungen.

Praktische Checkliste und wichtigste Fragen an Anbietende

Im Folgenden die konkreten Punkte, die Sie vor der Anmeldung klären sollten — nutzen Sie sie als Fragenkatalog an Anbietende und als Packliste für Teilnehmende.

  • Können Sie einen beispielhaften Tagesablauf zur Verfügung stellen? (Praxiszeit und freie Wahl beurteilen)
  • Bitte senden Sie Lebensläufe des Personals und die Betreuungsschlüssel. (Qualifikation der Leitenden prüfen)
  • Welche Sicherheits- und Nothilfemassnahmen bestehen? Bitte senden Sie Versicherungs- und Risikobeurteilungsunterlagen. (auf SUVA-/kantonale Konformität achten)
  • Welche Ausrüstung und Software verwenden die Lernenden? Gibt es eine Materialliste? (Materialliste verlangen)
  • Wie messen Sie die Lernergebnisse? (Befragungen vorher und nachher, Portfolios) (nach Kennzahlen zu Ergebnissen ehemaliger Teilnehmender fragen)
  • Wie viele volle oder teilweise Stipendien werden jedes Jahr vergeben?
  • Wie lauten Ihre Stornierungs- und Rückerstattungsregeln und die Kostenaufstellung? (Kursgebühr, Verpflegung, Material, Exkursionsgebühren)
  • In welchen Sprachen werden Unterricht und Betreuung angeboten?
  • Können Sie Referenzen von Eltern oder frühere Projekte von Lernenden zur Verfügung stellen?

Bestätigen Sie ausserdem diese praktischen Punkte vor der Anreise:

  • Anmeldefrist und der Hinweis, sich 3–6 Monate im Voraus anzumelden
  • Anzahlung und Zahlungsplan
  • Ausgefüllte medizinische und Einwilligungsformulare
  • Packliste für Feldcamps und die erforderliche persönliche Schutzausrüstung (PSA)
  • Hinweise zur Sprachregelung (Betreuung gegenüber Unterricht)
  • Notfallkontaktangaben und Telefonnummern vor Ort

Beenden Sie jedes Gespräch mit einem Anbietenden, indem Sie die gewünschten Unterlagen anfordern; akzeptieren Sie nicht allein mündliche Zusicherungen.

Zwei Camper eingehängt auf einer Klettersteig-Felsplatte mit Eisensprossen

Sommercamps in der Schweiz mit dem Young Explorers Club

Der Young Explorers Club veranstaltet Sommercamps in der Schweiz und in Europa für Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren, wochenweise, ab CHF 1'080 / Woche.

Drei unserer Camps:

  • Adrenaline Multisports — Fussball, Klettern, Mountainbike · Chalet Budokan · Alter 8–13 · Ab CHF 1'080 / Woche
  • Tour du Mont Blanc – Lager — Wandern · Mont-Blanc-Massiv · Alter 13–17 · Ab CHF 1'300 / Woche
  • Klettern — Klettern · Chalet Budokan · Alter 8–13 · Ab CHF 1'080 / Woche

Hier finden Sie alle unsere Sommercamps in der Schweiz mit Daten und Preisen – oder fordern Sie die Broschüre an.

Quellen

  1. Bundesamt für Statistik — Statistiken zu Bildung und Wissenschaft bfs.admin.ch
  2. Global Innovation Index — Global Innovation Index 2023 globalinnovationindex.org
  3. Schweizerischer Nationalfonds (SNF) — SNF (Förderung und Outreach) snf.ch
  4. SUVA — Prävention und Sicherheit suva.ch
  5. Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) — SECO (Arbeitsmarkt und Wirtschaftspolitik) seco.admin.ch
Geschrieben von

Pierre Martin

Young Explorers Club

Writes the Young Explorers Club's guides for parents.

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