Campingplatz

Airbnb oder Hotel: die beste Familienunterkunft in der Schweiz

Kurz gesagt

Airbnb oder Hotel für Familien in der Schweiz: echte Gesamtkosten, Platz und Services. Ein Ratgeber für Eltern mit Beispielrechnungen in CHF.

Auf dieser Seite
  1. Airbnb oder Hotel für Familienaufenthalte in der Schweiz
  2. Kurzfazit und was Familien in der Schweiz brauchen
  3. Echter Kostenvergleich
  4. Platz, Privatsphäre und familienfreundliche Ausstattung (und welche Unterkunft zu welcher Familie passt)
  5. Lage, Verkehr und regionale Preismuster
  6. Sicherheit, Regeln, rechtliche Aspekte und Buchungsflexibilität
  7. Praktische Familien-Checkliste und schnelle Buchungstipps
  8. Sommerlager in der Schweiz
  9. Quellen

Airbnb oder Hotel für Familienaufenthalte in der Schweiz

Die Wahl zwischen Airbnbs und Hotels für Familienaufenthalte in der Schweiz hängt von Ihren Prioritäten ab. Airbnbs bieten meist mehr Platz, voll ausgestattete Küchen und eine Waschmaschine, was bei Reisen mit mehreren Übernachtungen die Gesamtkosten oft senkt. Hotels bieten Service vor Ort, Kinderbetreuung, Pools und eine Betriebshaftpflicht, weshalb sie sich für Eltern eignen, die verlässliche Bequemlichkeit wünschen.

Wir sind der Young Explorers Club und empfehlen Familien, die tatsächlichen Gesamtkosten zu vergleichen: Übernachtungspreis plus Reinigung, Plattformgebühren, Kurtaxe, Parkplatz und Frühstück. Rechnen Sie mit deutlichen saisonalen Preisspitzen und berücksichtigen Sie die Lage und die Anreise, bevor Sie sich entscheiden.

Kurzfazit und was Familien in der Schweiz brauchen

Beim Young Explorers Club stellen wir fest, dass Airbnb in der Regel bei Platz und Küchen gewinnt; Hotels punkten meist beim Service, bei der Kinderbetreuung vor Ort und bei der Zuverlässigkeit.

Familien sollten Kosten, Platz, Ausstattung und Lage vor der Buchung abwägen. Zu den Kosten gehören der Übernachtungspreis und die versteckten Gebühren: Reinigung, Plattform- bzw. Servicegebühren, Kurtaxe, Parkplatz und Frühstück. Der Platz umfasst die Anzahl der Schlafzimmer, die nutzbare Wohnfläche und die Waschmaschine, entscheidend bei Aufenthalten mit mehreren Nächten. Bei der Ausstattung gibt es klare Unterschiede: Hotels bieten Kinderbetreuung vor Ort, Kindermenüs, Pools und tägliche Zimmerreinigung; Airbnbs bieten eine Küche, eine Waschmaschine mit Trockner und das Gefühl eines lokalen Quartiers. Die Lage zählt: Nähe zu Bahnhöfen, Skipisten, Seen oder Sehenswürdigkeiten spart Zeit und Transportkosten und rechtfertigt manchmal einen höheren Preis pro Nacht. Die Schweiz ist ein teures Reiseziel mit starken saisonalen Schwankungen, die sowohl Hotelpreise als auch Preise für Kurzzeitvermietungen beeinflussen (Bundesamt für Statistik; HotellerieSuisse). Rechnen Sie bei Hotels mit durchschnittlich CHF 150 bis 300 pro Nacht und bei ganzen Airbnb-Wohnungen mit üblicherweise CHF 120 bis 300 pro Nacht. Planen Sie eine Kurtaxe von etwa CHF 2 bis 5 pro erwachsene Person und Nacht ein und Preisaufschläge in der Hochsaison, die meist zwischen +30 % und +100 % liegen (Bundesamt für Statistik; HotellerieSuisse).

Wichtige Entscheidungskriterien

Diese praktischen Punkte prüfen wir vor jeder Buchung:

  • Kostentransparenz — Addieren Sie Reinigung, Plattformgebühren und Kurtaxe zum angezeigten Preis.
  • Platz und Grundriss — Bevorzugen Sie 2 oder mehr Schlafzimmer und ein Wohnzimmer für ruhige Abende.
  • Küche und Waschmaschine — Unverzichtbar bei wählerischen Esserinnen und Essern und bei längeren Aufenthalten; das spart Mahlzeiten im Restaurant.
  • Kinderbetreuung und Familienservices — Hotels bieten oft Babysitting, Kinderclubs und planbare Essensangebote.
  • Einrichtungen vor Ort — Pools, Spielzimmer und tägliche Zimmerreinigung verringern den Alltagsstress.
  • Quartiergefühl — Mit Airbnbs leben Sie wie die Einheimischen; achten Sie auf ruhige Strassen und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.
  • Verkehrsanbindung — Ein Fussweg zum Bahnhof oder ein Shuttle zu den Pisten senkt den Bedarf an einem Auto. Unsere Hinweise zur Organisation finden Sie im Ratgeber Familienreise.
  • Stornierung und Flexibilität — Kurzzeitvermietungen können strenger sein; Hotels bieten manchmal erstattbare Tarife an.
  • Sicherheit und Kindersicherung — Fragen Sie den Gastgeber vor der Anreise nach Gefahrenquellen, Treppenschutzgittern und Fenstersicherungen.
  • Preis-Leistung bei mehreren Nächten — Wenn Sie vier Nächte oder mehr planen, machen Küche und Waschmaschine ein Airbnb insgesamt oft günstiger.

Wir empfehlen, Ihre drei wichtigsten Prioritäten aufzulisten, meist Platz, Nähe und Kinderbetreuung, und die Unterkünfte danach zu vergleichen.

Echter Kostenvergleich: Übernachtungspreise, versteckte Gebühren und zwei Rechenbeispiele

Beim Young Explorers Club zeigen wir die echten Zahlen, damit Familien Äpfel mit Äpfeln vergleichen können. Die Angaben decken Stadthotels, Resorthotels, mittelgrosse Orte und ganze Airbnb-Wohnungen in der ganzen Schweiz ab.

Richtpreise nach Typ und Ort

  • Doppelzimmer in der Stadt in Zürich oder Genf kosten meist CHF 180 bis 350 pro Nacht; Familienzimmer oder zwei Verbindungszimmer liegen in der Regel zwischen CHF 260 und 500 pro Nacht.
  • Resort- und Skihotels in Zermatt oder St. Moritz steigen in der Hochsaison auf CHF 250 bis 800 pro Nacht.
  • Mittelgrosse Orte wie Luzern und Interlaken kosten im Schnitt CHF 140 bis 300 pro Nacht.
  • Ganze Airbnb-Wohnungen (2 bis 3 Schlafzimmer) kosten meist CHF 120 bis 300 pro Nacht, in Resorts mehr.

Rechnen Sie diese versteckten oder zusätzlichen Kosten immer zum Grundpreis hinzu. Unten finden Sie die üblichen Spannen und die Annahmen der Rechenbeispiele.

  • Reinigungsgebühren: meist zwischen CHF 40 und 150 bei Airbnbs, Vrbo und Ferienchalets.
  • Service- bzw. Plattformgebühren: liegen in der Regel bei 8 bis 15 % der Buchung; dieser Ratgeber rechnet in den Beispielen mit 10 %.
  • Hotel-Extras: Frühstück (CHF 15 bis 35 pro erwachsene Person und Tag) und Parkplatz (CHF 10 bis 40 pro Tag).
  • Kurtaxe: CHF 2 bis 5 pro Person und Nacht.

Beispiel 1 — Zwischensaison, 7 Nächte, Familie mit 4 Personen in Interlaken (genaue Rechnung)

  • Hotel: Familienzimmer oder zwei Zimmer zu CHF 220 pro Nacht = CHF 1’540 (220 × 7)
    + Frühstück (CHF 25 × 2 Erwachsene × 7) = CHF 350
    + Kurtaxe (CHF 4 × 2 Erwachsene × 7) = CHF 56
    → Total ≈ CHF 1’946.
  • Airbnb: 2-Zimmer-Wohnung zu CHF 180 pro Nacht = CHF 1’260 (180 × 7)
    + Reinigung CHF 90
    + Servicegebühr 10 % (auf die Zwischensumme 1’260 + 90 = CHF 1’350 berechnet) = CHF 135
    + Kurtaxe CHF 28 (CHF 2 × 2 Erwachsene × 7)
    → Total ≈ CHF 1’513.

Beispiel für 7 Nächte mit Familie: Hotel ≈ CHF 1’946 gegenüber Airbnb ≈ CHF 1’513. Familien, die länger bleiben, verweisen wir oft auf unseren Ratgeber Familienreise, um Organisation und Packliste zu vergleichen.

Beispiel 2 — Hochsaison Skifahren, 5 Nächte, Familie mit 4 Personen in Zermatt

  • Skihotel: Familienzimmer zu CHF 420 pro Nacht × 5 = CHF 2’100
    + Frühstück (CHF 25 × 2 Erwachsene × 5) = CHF 250
    + Parkplatz/Gepäck/Skiladen ≈ CHF 100
    → Total ≈ CHF 2’450.
  • Airbnb-Chalet mit 3 Schlafzimmern: zu CHF 550 pro Nacht × 5 = CHF 2’750
    + Reinigung CHF 150 → Zwischensumme CHF 2’900
    + Servicegebühr 10 % der Zwischensumme = CHF 290
    + Kurtaxe CHF 50
    → Total ≈ CHF 3’240.

Für kurze Skiferien in der Hochsaison können Hotels günstiger sein, wenn Sie den direkten Zugang zur Piste, die inbegriffenen Leistungen und die einfachere Logistik schätzen. Bei längeren Aufenthalten in der Zwischen- oder Sommersaison sparen Airbnbs oft pro Person, sobald Reinigungs- und Servicegebühren auf die Nächte verteilt sind.

So berechnen Sie die tatsächlichen Gesamtkosten

Verwenden Sie diese Schritt-für-Schritt-Formel, wenn Sie Angebote vergleichen:

  1. Tatsächliche Gesamtkosten = (Übernachtungspreis × Nächte) + Reinigung + Servicegebühr + Kurtaxe + Parkplatz + Frühstück + Extras (Gepäck/Skiladen, Ausrüstungszuschläge).
Airbnb oder Hotel: die beste Familienunterkunft in der Schweiz

Platz, Privatsphäre und familienfreundliche Ausstattung (und welche Unterkunft zu welcher Familie passt)

Beim Young Explorers Club achten wir zuerst auf Platz und Privatsphäre. Familienzimmer in Hotels messen meist 20 bis 40 m². Wohnungen und Chalets beginnen meist bei 45 m² und können bis zu 120 m² gross sein. Eine 3-Zimmer-Airbnb-Wohnung mit Küche und Waschmaschine ist oft 1,5- bis 3-mal so gross wie ein Hotel-Familienzimmer und bietet getrennte Schlafzimmer sowie einen echten Wohnbereich. Diese zusätzlichen Quadratmeter zählen mit Kindern: Sie verringern Lärmübertragung, geben Eltern eine ruhige Ecke und lassen ältere Kinder Platz finden.

Hotels gewinnen bei den offensichtlichen Annehmlichkeiten. Sie bieten Restaurants vor Ort, Kindermenüs, Pools, Hilfe mit dem Gepäck, tägliche Zimmerreinigung und eine Betriebshaftpflicht. Viele familienorientierte Resorts bieten Kinderclubs und Kinderbetreuung vor Ort oder Babysitting. Wohnungen und Ferienhäuser bieten dafür vollständig ausgestattete Küchen, Waschmaschinen und ein stärkeres Gefühl eines lokalen Quartiers. Gastgeber stellen auf Wunsch oft Babyausstattung zur Verfügung, teils kostenlos. Haftung und Versicherung unterscheiden sich je nach Gastgeber und Plattform, prüfen Sie beides vor der Buchung.

Wichtige praktische Unterschiede

  • Platz pro Franken: Bei Aufenthalten von sieben Nächten oder mehr bieten Wohnungsmieten meist mehr Platz bei gleichen oder niedrigeren Gesamtkosten.
  • Verfügbarkeit der Kinderbetreuung: Kinderclubs und Betreuung vor Ort sind in familienorientierten Hotels und Resorts üblich, in Privatunterkünften dagegen selten.
  • Tägliche Dienstleistungen: Hotels bieten tägliche Zimmerreinigung und Rezeptionsdienste; Wohnungen meist nicht.

Welche Unterkunft zu welcher Familie passt

  • Aparthotels / Serviced Apartments — ideal für Familien, die Komfort plus eine Kochnische für kurze bis mittlere Aufenthalte wünschen. Sie profitieren von einigen Hotelservices, ohne auf Selbstverpflegung zu verzichten.
  • Bergchalets und Alpenwohnungen — ideal für Gruppen, die Platz und Selbstverpflegung bei längeren Aufenthalten suchen. Gut geeignet für Reisen mehrerer Familien sowie für verschneite oder abgelegene Aufenthalte.
  • Familienhotels (Kinderclub und Familienzimmer) — ideal für Familien mit Kleinkindern oder Eltern, die verlässliche Kinderbetreuung vor Ort und strukturierte Kinderaktivitäten wünschen.
  • Bauernhöfe / Agrotourismus — ideal für Sommeraufenthalte mit Familie, die Zeit im Freien, Tiere und viel Raum zum Herumtoben für Kinder suchen.
  • Wohnungen über Airbnb/Vrbo — ideal für Familien mit 4 Nächten oder mehr, die Küchen, Waschmaschine und ein Erlebnis im lokalen Quartier priorisieren.

Praktische Buchungstipps

Fragen Sie immer nach den Quadratmetern in den Inseraten und prüfen Sie die Raumaufteilung. Bei Hotels fragen Sie nach Grundrissen oder Verbindungszimmern und ob Zustellbetten oder Kinderbettchen etwas kosten. Prüfen Sie die Verfügbarkeit von Waschmaschine und Trockner und ob Babyausstattung inbegriffen oder mietbar ist.

  • Angaben zum Kinderclub prüfen: Wenn Ihnen Kinderbetreuung wichtig ist, kontrollieren Sie die angegebenen Altersgruppen und Öffnungszeiten.
  • Versicherung prüfen: Bestätigen Sie bei einer Privatunterkunft die Gastgeberversicherung oder den Plattformschutz; der Haftpflichtschutz variiert je nach Gastgeber und Region.
  • Aktivitäten planen: Wenn Sie während eines längeren Wohnungsaufenthalts Ideen für lokale Aktivitäten suchen, schauen Sie in unseren Ratgeber Familienreise mit Routen und Tagesprogrammen.

Lage, Verkehr und regionale Preismuster

Wir wählen den Ort nach dem Abwägen zwischen Bequemlichkeit und Platz. Hotels liegen oft nahe bei den Schweizer Bahnhöfen für schnellen Zugang in die Stadt. Viele Airbnbs stehen in Wohnstrassen: ruhiger und geräumiger, meist aber mit einer kurzen Tram- oder Busfahrt zu den Sehenswürdigkeiten.

Parkplatz und Abokosten beziehen wir immer in die Gesamtrechnung ein. Parkplätze kosten in vielen Städten CHF 10 bis 40 pro Tag; Stadthotels verlangen oft CHF 20 bis 40 pro Tag. Gut ausgebauter öffentlicher Verkehr macht ein zentrales Hotel oder einen teuren Parkplatz oft überflüssig. Deshalb prüfen wir vor der Buchung das Swiss Travel System und die regionalen Abonnemente. Planen Sie eine Familienreise in der Schweiz? Beginnen Sie dort, um zu sehen, ob ein Abo eine Airbnb-Wohnung am Stadtrand zur klügeren Wahl macht.

Städte und Orte am See zeigen klare Preismuster. Stadthotels in Zürich, Genf und Bern kosten grob CHF 180 bis 350 pro Nacht, mit hervorragenden Verkehrsverbindungen. Zentrale See- und Touristenorte wie Luzern oder Interlaken liegen meist im Bereich von CHF 140 bis 300 pro Nacht, ausserhalb der Saison günstiger und im Sommer stark besucht. Alpine Resorts — Zermatt, St. Moritz, Verbier — haben die höchsten saisonalen Zuschläge. Hotels bieten oft Skiein- und Skiaus-Komfort, während Chalets und grössere Airbnbs Familien Platz geben, aber ebenso teuer sein können.

Wir übernehmen die typischen saisonalen Faktoren so, wie sie für die Budgetplanung zählen: Skihochsaison (Dez.–März): +50 bis +100 % gegenüber der Zwischensaison. Sommerhochsaison (Juli–August): +30 bis +60 %, besonders in See- und Resortorten.

Wir schauen über den Übernachtungspreis hinaus. Die Gehzeit zum Bahnhof, die Minuten bis zum See und die Distanz zu den Pisten verändern den Alltag mehr als ein tieferer Preis. Bei Bergaufenthalten prüfen wir den Skiraum und einen Trockenraum für Skischuhe. Ein zusätzlicher Arbeitsweg von 10 bis 30 Minuten kann einen tieferen Nachtpreis rechtfertigen, doch wir rechnen immer die ÖV-Tarife und den Familienaufwand mit ein.

Kurze Checkliste zum Vergleich

  • Reisezeit: Minuten zum Bahnhof, Fussdistanz zu den wichtigsten Attraktionen.
  • Transportkosten: tägliche Parkgebühren gegenüber den Kosten eines regionalen Abos.
  • Unterkunftsbedarf: Küche und zusätzliche Zimmer für Familienmahlzeiten und Ruhezeiten.
  • Bergausstattung: Skiraum, Trocknen der Skischuhe, Skiein- und Skiaus-Zugang.
  • Saisonaler Einfluss: Wenden Sie Skihochsaison (Dez.–März): +50 bis +100 % gegenüber der Zwischensaison und Sommerhochsaison (Juli–August): +30 bis +60 % an, um die tatsächlichen Kosten abzuschätzen.
  • Endsumme: Übernachtungspreis plus tägliche Anfahrt und Verkehrskosten ergeben die tatsächlichen Kosten pro Familientag.

Sicherheit, Regeln, rechtliche Aspekte und Buchungsflexibilität

Beim young explorers club behandeln wir Sicherheit und lokale Vorschriften als zentrale Buchungskriterien. Die Schweiz ist für Familien grundsätzlich sehr sicher, doch die Regeln für Kurzzeitvermietungen unterscheiden sich nach Kanton und Stadt. Genf und einige Gemeinden haben die Regeln für Kurzzeitvermietungen verschärft, und in manchen Gebieten sind Bewilligungen nötig oder die Vermietung ganzer Wohnungen ist begrenzt. Gastgeber müssen sich zudem oft bei der Gemeinde registrieren und die Kurtaxe erheben.

Hotels verfügen über eine Betriebshaftpflicht und meist eindeutige Versicherungsdeckung. Private Gastgeber stützen sich oft auf persönliche oder Plattformschutz-Regelungen; deshalb prüfen wir immer die Versicherung und die Hausregeln eines Inserats. Klären Sie, ob der Gastgeber bei der lokalen Behörde registriert ist und ob die Kurtaxe bereits bei der Buchung oder erst bei der Ankunft anfällt. Für den Schutz vor Stornierungen, Schäden oder teuren Notfällen empfehlen wir eine Reise- und Annullationsversicherung.

Hotels bieten gestaffelte Tarife: nicht erstattbare Schnäppchen und flexible Angebote mit höheren Preisen. Treueprogramme können Familienvorteile wie Zimmerupgrades, Verbindungszimmer oder späten Check-out bieten. Die Stornierungsoptionen bei Airbnb variieren je nach Gastgeber — flexibel, moderat oder streng — lesen Sie daher die jeweilige Richtlinie, bevor Sie sich festlegen (Airbnb-Stornierungsrichtlinie). In Spitzenzeiten zählt das Timing: Wir buchen Skiaufenthalte 3 bis 6 Monate im Voraus, um familienfreundliche Grundrisse und gute Lagen zu sichern.

Die praktischen Schritte sind einfach und wirksam. Kontaktieren Sie den Gastgeber oder das Hotel vor der Bestätigung, um Registrierung, Bewilligungen und die Handhabung der Kurtaxe zu klären. Prüfen Sie, was die Versicherung des Gastgebers abdeckt, und lassen Sie sich jede Zusage zu Sicherheitsausstattung schriftlich bestätigen, zum Beispiel Babybetten, Treppenschutzgitter und Rauchmelder. Wenn Sie einen nicht erstattbaren Tarif wählen, versichern Sie die Reise.

Kurze Buchungscheckliste

  • Vor der Buchung einer Familienreise in der Schweiz die lokalen Regeln für Kurzzeitvermietungen des Kantons oder der Gemeinde prüfen.
  • Den Gastgeber/das Hotel fragen, ob es bei der Gemeinde registriert ist und ob die Kurtaxe inbegriffen ist.
  • Haftung und Versicherung prüfen: gewerbliche Deckung des Hotels gegenüber dem Schutz von Gastgeber oder Plattform.
  • Stornierungsbedingungen genau lesen und die gewählte Richtlinie des Gastgebers notieren (flexibel, moderat, streng) (Airbnb-Stornierungsrichtlinie).
  • Reiseversicherung in Betracht ziehen bei Buchungen in der Hochsaison oder bei nicht erstattbaren Hoteltarifen.
  • Skiaufenthalte 3 bis 6 Monate im Voraus buchen für die besten familienfreundlichen Grundrisse und Lagen.

Praktische Familien-Checkliste und schnelle Buchungstipps

Beim young explorers club konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Punkte, die in jedem Inserat oder jeder Hotelbeschreibung zu prüfen sind. Unsere Checkliste unten ist direkt verwendbar und für schnelle Vergleiche gemacht.

Checkliste zum Kopieren

  • Anzahl Schlafzimmer und Betten
  • Verfügbarkeit und Qualität des Schlafsofas
  • Küchentyp (vollständige Küche oder Kochnische) und Babyausstattung und Essgeschirr für Kinder
  • Verfügbarkeit von Waschmaschine und Trockner
  • Verfügbarkeit und Kosten von Babybett und Hochstuhl (gratis oder kostenpflichtig)
  • Sicherheitsausstattung (Balkongeländer, Treppenschutzgitter, Rauchmelder)
  • Heizung und Klimaanlage (je nach Saison beachten)
  • Verfügbarkeit und Kosten des Parkplatzes
  • Entfernung zum öffentlichen Verkehr (in Minuten) und zum nächsten Lebensmittelgeschäft
  • Wi-Fi-Geschwindigkeit (Mbit/s) — wichtig für Unterhaltung und Homeoffice

Faustregeln für die Buchung und Entscheidungsablauf

Wir empfehlen, dass kurze Aufenthalte von höchstens drei Nächten eher zu Hotels tendieren, wegen der Bequemlichkeit, der Dienstleistungen vor Ort und der planbaren Kosten. Bei 4 Nächten und mehr sprechen wir meist für ein Airbnb oder ein Aparthotel, wenn Küche, Waschmaschine und zusätzlicher Platz die Gesamtkosten senken. Bei Vergleichen der Nachtpreise berücksichtigen wir immer die Kurtaxe, die Reinigungsgebühren und den Parkplatz. Wir fragen Gastgeber oder Hotels gezielt nach Kinderausstattung — Babybett und Hochstuhl — und bestätigen jede Zusatzgebühr, bevor wir buchen.

Wenn Skiorte und Hochsaison zusammentreffen, bevorzugen wir meist Hotels für den Zugang zur Piste, die Kinderbetreuung und den Skiraum, es sei denn, die Gruppengrösse verlangt ein Chalet. Wenn Kinderclubs vor Ort oder Kinderbetreuung Priorität haben, wählen wir familienorientierte Hotels, die diese Leistungen ausdrücklich anbieten. Wir prüfen die Stornierungsbedingungen und wählen flexible oder moderate Konditionen, wenn sich Reisepläne ändern könnten. Eine Waschmaschine und Trockner halten wir für Familien unverzichtbar und stufen Unterkünfte ohne sie als weniger geeignet ein.

Für jede Reise gehen wir einen einfachen Entscheidungsablauf durch:

  1. Bei höchstens 3 Nächten wählen wir ein Hotel für Bequemlichkeit und Service.
  2. Bei mindestens 4 Nächten und wenn wir Küche/Waschmaschine/Platz brauchen, vergleichen wir die Gesamtkosten eines Airbnb/Aparthotels inklusive Reinigungs- und Servicegebühren.
  3. Bei Skiort + kurzem Aufenthalt in der Hochsaison bevorzugen wir Hotels, ausser die Gruppengrösse verlangt ein Chalet.
  4. Wenn Kinderbetreuung vor Ort erforderlich ist, priorisieren wir Familienhotels.

Prüfen Sie vor der Buchung immer die gesamte Kostenzeile: Übernachtungspreis × Nächte + Reinigung + Servicegebühr + Kurtaxe + Parkplatz + Frühstück. Ausserdem empfehlen wir, unseren Ratgeber Familienreise für die schweizspezifische Logistik und lokale Tipps zu konsultieren.

Airbnb oder Hotel: die beste Familienunterkunft in der Schweiz

Sommercamps in der Schweiz mit dem Young Explorers Club

Der Young Explorers Club veranstaltet Sommercamps in der Schweiz und in Europa für Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren, wochenweise, ab CHF 1'080 / Woche.

Drei unserer Camps:

  • MTB und Radsport — Mountainbike · Chalet Budokan · Alter 8–13 · Ab CHF 1'080 / Woche
  • Adrenaline Multisports — Fussball, Klettern, Mountainbike · Chalet Budokan · Alter 8–13 · Ab CHF 1'080 / Woche
  • Klettern — Klettern · Chalet Budokan · Alter 8–13 · Ab CHF 1'080 / Woche

Hier finden Sie alle unsere Sommercamps in der Schweiz mit Daten und Preisen – oder fordern Sie die Broschüre an.

Quellen

  1. Bundesamt für Statistik — Beherbergungsstatistik bfs.admin.ch
  2. HotellerieSuisse — Marktdaten und Schweizer Hotellerie hotelleriesuisse.ch
  3. Schweiz Tourismus — Familienferien in der Schweiz myswitzerland.com
  4. Airbnb — Newsroom news.airbnb.com
  5. Statista — Das Statistikportal (Suche: Hotel- und Airbnb-Daten Schweiz) statista.com
  6. Vision of Humanity — Global Peace Index visionofhumanity.org
  7. Staat Genf — Möblierte Vermietung zu touristischen Zwecken: Pflichten und Deklaration ge.ch
  8. Stadt Zürich — Kurzzeitvermietung stadt-zuerich.ch
  9. Interlaken — Besucherinfo: Kurtaxe interlaken.ch
  10. Luzern — Gästetaxe / Kurtaxe luzern.com
Geschrieben von

Pierre Martin

Young Explorers Club

Writes the Young Explorers Club's guides for parents.

Unser Team und Sicherheit Alle Artikel

Auch auf English Français Español

Weiterlesen

  1. Campen mit Kindern in der Schweiz: Campingplatz-Ratgeber
  2. Schweiz mit Teenagern: Aktivitäten, die sie lieben werden
  3. Berghütten mit Kindern: Leitfaden des Schweizer Alpen-Clubs
  4. Olympische Trainingsprogramme für talentierte Jugendliche