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Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz

Kurz gesagt

Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz: Freiwilligeneinsätze von 1 bis 3 Wochen für Jugendliche. Ein Ratgeber für Eltern.

Auf dieser Seite
  1. Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz
  2. Auf einen Blick
  3. Was Sie tun können
  4. Wo und wann: Regionen, Saisons, Höhe und Zugänglichkeit
  5. Wer die Camps leitet und typische Partnerorganisationen
  6. Anmeldung, Kosten, Finanzierung und Teilnahmebedingungen
  7. Praktischer Aufenthalt
  8. Sommerlager in der Schweiz
  9. Quellen

Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz

Überblick

Wir organisieren kurze Freiwilligen-Camps in der ganzen Schweiz. Die Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz, organisiert vom Young Explorers Club und Partner-NGOs, sind kurzfristige Gruppen-Freiwilligenprojekte. Sie dauern in der Regel 7–21 Tage, meist ein bis zwei Wochen. Die Projekte konzentrieren sich auf Umweltschutz, Denkmalpflege, soziale Integration, Landwirtschaft und Sprachaustausch. Die Camps finden regional in mehreren Sprachen statt. Wir nehmen internationale Jugendliche (meist zwischen 16 und 30 Jahren) und viele Erwachsene aus der Schweiz auf. Die Gastgeber stellen in der Regel Unterkunft und Schulung bereit.

Die Organisatoren erfassen messbare Ergebnisse, etwa gepflanzte Setzlinge oder Bäume, reparierte Meter Wanderweg oder Mauer und geleistete Freiwilligenstunden. Teilnehmende müssen eine passende Versicherung mitbringen, über eine grundlegende Fitness verfügen und sich im Voraus anmelden.

Die wichtigsten Punkte

  • Typisches Format: 7–21-tägige mehrsprachige Workcamps (meist 1–2 Wochen). Internationale Teilnehmende sind in der Regel 16–30 Jahre alt. Viele Camps in der Schweiz nehmen Erwachsene jeden Alters auf.
  • Wichtigste Projekttypen: Umweltschutz, Denkmalpflege, soziale Integration, Landwirtschaft sowie Sprach- und interkulturellen Austausch. Die Organisatoren halten messbare Resultate und Freiwilligenstunden fest.
  • Orte und Saison: Einsätze im Wallis, in der Waadt / am Genfersee, in Bern, Graubünden, im Tessin sowie in Stadtzentren wie Zürich, Basel und Genf. Die Hauptsaison dauert von Juni bis September.
  • Logistik und Sicherheit: Gastgeber stellen in der Regel Unterkunft und Mahlzeiten bereit. Körperliche Anforderungen und Zugänglichkeit variieren je nach Standort und Höhe. Teilnehmende müssen eine Reise-, Kranken- und Unfallversicherung haben und die Sicherheitsbriefings befolgen.
  • Kosten und Anmeldung: Die Teilnahmegebühr beträgt für Teilnehmende aus der Schweiz typischerweise CHF 0–200, für internationale Teilnehmende CHF 50–600, dazu kommen die Reisekosten. Melden Sie sich ein bis drei Monate im Voraus an, im Hochsommer drei bis sechs Monate. Informieren Sie sich über Beiträge oder Mobilitätsförderung, falls Sie anspruchsberechtigt sind.

Anmeldung und Zeitplan

  1. Einsatzplatz suchen: Finden Sie Camps nach Region, Sprache und Projekttyp.
  2. Dokumente vorbereiten: Stellen Sie sicher, dass Sie eine gültige Reise-, Kranken- und Unfallversicherung sowie allfällige erforderliche Formulare oder ärztliche Bestätigungen haben.
  3. Bewerben: Reichen Sie Ihre Anmeldung ein bis drei Monate vor den Nebensaisons ein, drei bis sechs Monate vor Sommereinsätzen.
  4. Anreise planen: Planen Sie Ankunft und Abreise und kalkulieren Sie die Reisekosten; prüfen Sie verfügbare Beiträge oder Mobilitätsförderung.
  5. Am Briefing teilnehmen: Befolgen Sie die Sicherheitsbriefings der Gastgeber und die Schulung vor Ort, bevor die Arbeit beginnt.

Auf einen Blick: was Workcamps in der Schweiz sind und wichtigste Fakten

Wir vom Young Explorers Club organisieren und empfehlen kurzfristige Gruppen-Freiwilligenprojekte – oft Workcamps oder Service-Camps genannt – mit Schwerpunkt auf Gemeinschaft, Umwelt, Kulturerbe oder Soziales.

Wir planen sie für 7–21 Tage, am häufigsten 1–2 Wochen, und beschreiben sie allgemein als 1–3-wöchige Einsätze.

Wir nehmen Teilnehmende im Alter von 16–30 Jahren für internationale Jugend-Workcamps auf, während viele Freiwilligen-Camps in der Schweiz Erwachsene jeden Alters willkommen heissen.

Wir führen Camps in mehreren Sprachen durch – mehrsprachig (DE/FR/IT/EN) – und verteilen Projekte in der Regel auf sprachspezifische Regionen.

Die Schweiz hat rund 8,7 Millionen Einwohner und vier Amtssprachen, was den mehrsprachigen Aufbau der Workcamps in der Schweiz unterstreicht.

Als wichtigste Vorteile betonen wir praktischen Naturschutz und Handwerkskenntnisse im Kulturerbe, Sprachpraxis, Teamarbeit, CV-Stärkung und interkulturellen Austausch.

Wir sind überzeugt, dass kurze Aufenthalte rasch Fähigkeiten vermitteln und einen spürbaren Beitrag vor Ort leisten, und dass sie klare Einträge für Lebensläufe und künftige Bewerbungen bieten.

Kurzübersicht

  • Definition: kurzfristige Gruppen-Freiwilligenprojekte (Workcamps bzw. Service-Camps) mit Schwerpunkt auf Gemeinschaft, Umwelt, Kulturerbe oder Sozialarbeit.
  • Typische Dauer: 7–21 Tage (am häufigsten: 1–2 Wochen); beschrieben als 1–3-wöchige Dauer.
  • Typisches Alter: 16–30 Jahre für internationale Jugend-Workcamps; viele Freiwilligen-Programme in der Schweiz nehmen alle Erwachsenen auf.
  • Sprachen: mehrsprachig (DE/FR/IT/EN); Camps sind oft regional gebunden.
  • Kontext Schweiz: Bevölkerung ≈ 8,7 Millionen und vier Amtssprachen.
  • Erworbene Fähigkeiten: praktische Naturschutztechniken, Grundlagen der Denkmalpflege, Teamarbeit, Sprachpraxis und CV-Stärkung.
  • Typische Projekte: Wegunterhalt, Habitat-Renaturierung, Pflege historischer Stätten, Bildungsarbeit in der Gemeinschaft und soziale Unterstützungsaktivitäten.
  • Logistik: Unterkunft und Mahlzeiten in der Regel inbegriffen; Sprachunterstützung variiert je nach Camp; körperliche Anforderungen unterscheiden sich je Projekt.
  • Auswahlhilfe: Wir empfehlen Ihnen unsere Seite das beste Camp wählen mit Tipps, wie Sie Projekttyp, Sprachniveau und Dauer aufeinander abstimmen.
Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz

Was Sie tun können: Projekttypen, typische Aufgaben und messbare Wirkung

Wir vom Young Explorers Club führen Gemeinschaftsdienst-Camps in der ganzen Schweiz durch, mit Schwerpunkt auf Umweltschutz, Denkmalpflege, sozialer Integration, landwirtschaftlichen Workcamps und Sprachaustausch. Die Projekte verteilen sich je nach Standort unterschiedlich: Umwelt und Denkmalpflege finden sich vor allem in ländlichen Kantonen, während soziale Integration häufiger in städtischen Gebieten vorkommt. Im Folgenden stellen wir die gängigen Projektarten, die praktischen Aufgaben und die Wege vor, auf denen die Wirkung gemessen wird.

Projekttypen, typische Aufgaben und messbare Wirkung

Nachfolgend die wichtigsten Projektkategorien mit den praktischen Aufgaben, die Freiwillige üblicherweise übernehmen, und den Kennzahlen, die Camps typischerweise erfassen.

  • Umweltschutz und Wiederherstellung der Biodiversität

    • Typische Aufgaben: Wegunterhalt, Pflanzung einheimischer Bäume, Entfernung invasiver Arten, Habitat-Renaturierung und einfaches Wildtier-Monitoring.

    • Messbare Wirkung: Ein typisches 10-tägiges Naturschutzcamp pflanzt 200–1’000 Bäume/Setzlinge und erfasst die wiederhergestellten Meter Wanderweg. Die Organisatoren protokollieren ausserdem Freiwilligenstunden und Fotobelege vorher/nachher.

  • Denkmalpflege (Mauerwerk, Malerei, Zimmerei)

    • Typische Aufgaben: Reparatur von Steinmauern, Reinigung von Fresken, einfache Zimmerarbeiten, Neuanstrich von Gemeindegebäuden und Dokumentation der Restaurierungsschritte.

    • Messbare Wirkung: Teams melden Meter reparierter Steinmauern und Quadratmeter gereinigter Fresken oder Fassaden sowie die Zahl der Gemeinschaftsbauten, die wieder sicher genutzt werden können.

  • Soziale Projekte (Altenpflege, inklusive Aktivitäten, Kinderprogramme)

    • Typische Aufgaben: Organisation von Gemeinschaftsanlässen, Durchführung inklusiver Aktivitäten, Mithilfe in Tagesstätten sowie Leitung von Spiel- oder Lernangeboten.

    • Messbare Wirkung: Camps erfassen Stunden der Unterstützung in der Gemeinschaft, Anzahl durchgeführter Sitzungen, Zufriedenheitswerte der Teilnehmenden sowie direkte Rückmeldungen der Begünstigten.

  • Landwirtschaftliches Workcamp / Hofeinsatz

    • Typische Aufgaben: saisonales Pflanzen und Ernten, Reparatur von Zäunen und Scheunen, Kompostierung und Umsetzung biologischer Anbaumethoden.

    • Messbare Wirkung: Organisatoren zählen bewirtschaftete Hektaren, geerntete Kilos oder verarbeitete Tonnen Produkte sowie Schulungsstunden für lokale Landwirte.

  • Sprach- und interkultureller Austausch

    • Typische Aufgaben: Durchführung von Sprachworkshops, Organisation interkultureller Abende sowie Begleitung von Gastfamilien-Aufenthalten oder Tandem-Gesprächen.

    • Messbare Wirkung: Camps messen geleistete Stunden Sprachpraxis, die Zahl der Austauschpaare und qualitative Fortschritte beim Selbstvertrauen. Beispiele für die Gestaltung interkultureller Programme finden Sie in unseren Sprachaustausch-Ansätzen.

  • Katastrophenhilfe und Vorsorgetraining (gelegentlich)

    • Typische Aufgaben: Räumen von Trümmern, Bau provisorischer Stützen, Verteilung von Notfallmaterial und Teilnahme an Übungen zur Vorsorge.

    • Messbare Wirkung: Durchgeführte Übungen, verteilte Notfallsets und ausgebildete Freiwillige werden protokolliert; Bergungsarbeiten werden in Stunden und gesicherten Bauwerken gemessen.

Fähigkeiten und Erwartungen an Teilnehmende

Grundlegende Fitness für Draussen wird für Naturschutz- und Wegarbeiten erwartet. Denkmalpflege verlangt Geduld und etwas handwerkliches Geschick; traditionelle Techniken vermitteln wir vor Ort. Soziale Integration setzt Empathie, Grundkenntnisse einer Sprache und kulturelles Feingefühl voraus. In der Regel sind keine besonderen Qualifikationen nötig – die meisten Camps bieten Schulung bei der Arbeit und Sicherheitsbriefings. Wir empfehlen festes Schuhwerk, Lernbereitschaft und eine offene Haltung gegenüber lokalen Gepflogenheiten.

Wie wir Erfolg messen und die Wirkung berichten

Wir kombinieren quantitative und qualitative Methoden: Zählen gepflanzter Setzlinge, Erfassen reparierter Meter Weg oder Mauer, Addieren der Stunden gesellschaftlicher Unterstützung und Einholen von Rückmeldungen der Begünstigten. Fotodokumentation und kurze Projektberichte machen die Ergebnisse für Teilnehmende und lokale Partner transparent. Diese Zahlen zeigen Freiwilligen greifbare Resultate und helfen Gemeinden, den weiteren Unterhalt zu planen.

Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz

Wo und wann: Regionen, Saisons, Höhe und Zugänglichkeit

Wir vom Young Explorers Club verteilen die Gemeinschaftsdienst-Camps in der ganzen Schweiz, je nach Projektbedarf und Vorlieben der Teilnehmenden. Sommer ist die geschäftigste Zeit; die Nachfrage erreicht ihren Höhepunkt von Juni bis September und bietet die grösste Auswahl an ländlichen und städtischen Optionen.

Regionen und städtische Zentren

Nachfolgend die häufigsten Gastregionen und städtischen Schwerpunkte, für die ich Serviceprojekte buche:

  • Wallis: Bergtäler und landwirtschaftlich geprägter Naturschutz.
  • Waadt und die Region Genfersee: gemischte ländliche Projekte und Gemeinschaftsinitiativen am See.
  • Bern: verbindet alpine Talstandorte mit nahen Stadtprogrammen.
  • Graubünden: Naturschutz im Hochgebirge und mehrsprachige Gemeinschaftsprojekte.
  • Tessin: südliche Kulturaustausche und Umweltdienst an Hängen in tieferen Lagen.
  • Städtische Schwerpunkte: Zürich, Basel und Genf beherbergen Sozialprogramme, Sanierungsprojekte und jugendorientierte Initiativen.

Saisons, Höhe, Zugang und Inklusion

Die meisten Camps finden im Sommer im Freien statt. Frühling und Herbst bieten weniger Programme und konzentrieren sich oft auf Wegunterhalt oder Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinschaft. Winterlager sind selten; sie sind meist innenorientiert oder bieten Dienste im Gebirge, die alpine Fähigkeiten verlangen.

In alpinen Tälern sind Höhen von rund 300 m bis etwa 2’000 m üblich. Der öffentliche Verkehr der Schweiz ist zuverlässig und bringt Sie oft nahe ans Ziel. Die letzten Etappen führen manchmal mit Regionalbussen oder Seilbahnen weiter, was Zeit kosten und Gepäckbeschränkungen mit sich bringen kann.

Die Zugänglichkeit variiert je nach Standort. Alpine Standorte haben oft eingeschränkten Rollstuhlzugang und unebenen Boden. Stadtprojekte sind für Teilnehmende mit Mobilitätsbedürfnissen in der Regel einfacher. Wir bieten klare Standortbeschreibungen und Hinweise zur Zugänglichkeit auf den Anmeldeseiten und können Alternativen vorschlagen, falls ein Standort für jemanden nicht passt.

Finanzierung und Sicherheit kläre ich von mir aus: kleine Beiträge oder Gebührenerlasse sind für einkommensschwache Teilnehmende oft verfügbar. Projekte mit schutzbedürftigen Menschen verlangen einen Strafregisterauszug und Nachweise über Impfungen oder einschlägige Ausbildung. Die Schweizer Rettungsdienste und die Bergrettung sind landesweit tätig; die Rega (Luftrettung) deckt Bergungen in grossen Höhen ab. Teilnehmende sollten ihre persönliche Versicherung auf Rettungs- und Arztkosten prüfen, da Kosten zulasten der Teilnehmenden anfallen können.

Wenn Familien Unterstützung wünschen, um die Fähigkeiten und Termine eines Kindes dem richtigen Programm zuzuordnen, verweise ich sie auf das beste Camp wählen für praktische Auswahlhilfe.

Wer die Camps leitet und typische Partnerorganisationen

Wir vom Young Explorers Club koordinieren eine breite Palette von Organisatoren für Gemeinschaftsdienst-Camps in der ganzen Schweiz. Zu den Partnern gehören internationale Workcamp-Netzwerke, nationale NGOs, Gemeinden, Jugendorganisationen und Naturschutzgruppen. Ich verweise Familien und Teilnehmende häufig auf Partner, die zu den Projektzielen, Kompetenzstufen und Sicherheitsanforderungen passen.

Wir legen Wert auf klare Rollen und Sicherheit. Kommunale Freiwilligenstellen übernehmen Einsätze in Städten und die Logistik, etwa in Zürich und Genf. Die Rega unterstützt Bergrettung und Nothilfe, wenn Gelände oder abgelegene Standorte Risiken bergen. Das Europäische Solidaritätskorps bietet einen rechtlichen und finanziellen Rahmen, der jungen Menschen freiwilliges Engagement in ganz Europa mit verlässlicher Mobilität und Versicherung ermöglicht. Für Projektangebote und schnelle Vergleiche verweise ich auf etablierte Plattformen wie Workcamps.info.

Wichtige Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, und ihre Tätigkeit

  • Service Civil International (SCI) — Sektion Schweiz — jugendorientierte Workcamps (meist 1–2 Wochen)
  • Schweizerisches Rotes Kreuz — Projekte zur sozialen Integration und Notfallvorsorge
  • Pro Natura — freiwillige Naturschutzaktivitäten
  • Caritas Schweiz — Sozialprojekte und Integration in der Gemeinschaft
  • WWF Schweiz — Freiwilligenkampagnen im Umweltbereich
  • Helvetas — Entwicklungs- und Gemeinschaftsprojekte (national und international)
  • Europäisches Solidaritätskorps — Rahmen für freiwilliges Engagement und Mobilität junger Menschen in Europa
  • Workcamps.info — Plattform mit Workcamp-Angeboten
  • Kommunale Freiwilligenstellen (z. B. städtische Freiwilligenbüros in Zürich und Genf) — Einsätze in Städten
  • Rega — Partner für Bergrettung, relevant für Logistik und Sicherheit

Ich empfehle, vor einer Zusage die Passung zur Gemeinschaft und die geforderten Fähigkeiten zu prüfen. Wir prüfen Partner auf klare Kinderschutz-Richtlinien, Versicherungsregelungen und Betreuungsschlüssel. Für umweltorientierte Projekte bevorzugen wir Organisationen wie Pro Natura, WWF Schweiz und Helvetas, weil sie Feldarbeit mit Umweltbildung verbinden. Sozial- und Integrationsprojekte laufen oft über Freiwillige des Schweizerischen Roten Kreuzes und von Caritas; sie umfassen typischerweise Schulungen zu kultureller Sensibilität und Vertraulichkeit bei Fallinformationen.

Wir empfehlen zudem eine kurze Checkliste:

  • Projektdauer
  • Unterkunft
  • medizinische Absicherung
  • Sprachunterstützung
  • Möglichkeiten zur Jugendleitung

Wenn Sie praktische Hilfe bei der Auswahl wünschen, lesen Sie unsere Seite wie Sie das beste Sommercamp wählen; sie erklärt, wie Prioritäten, Sicherheitsprüfungen und Kosten zusammenpassen.

Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz

Anmeldung, Kosten, Finanzierung und Teilnahmebedingungen

Wir vom Young Explorers Club legen klare Zulassungsregeln fest, damit Sie zuverlässig planen können. Das Mindestalter von 16 Jahren gilt für die meisten Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz. Viele internationale Projekte richten sich an 18–30-Jährige, während einige Schweizer Initiativen Freiwillige jeden Alters aufnehmen. Für Minderjährige unter 18 Jahren ist die elterliche Einwilligung erforderlich.

Melden Sie sich ein bis drei Monate im Voraus für die meisten Camps an. Beliebte Sommerprojekte brauchen mehr Vorlauf, daher bitte drei bis sechs Monate im Voraus. Kurze lokale Workcamps nehmen eventuell Anmeldungen mit 2–4 Wochen Vorlauf an. Wir empfehlen, die Reise frühzeitig zu buchen, sobald Ihr Platz bestätigt ist, um höhere Tarife zu vermeiden.

Anmeldecheckliste und Gebühren

Nachfolgend, was Sie vorbereiten sollten und welche Kosten typischerweise anfallen.

  • Unverzichtbare Dokumente:
    • ausgefülltes Anmeldeformular
    • Erklärung zu Hintergrund und Gesundheit
    • gültiger Pass oder Ausweis
    • Grundkenntnisse der Sprache: Englisch reicht oft aus; Kenntnisse der lokalen Sprache sind von Vorteil
    • Nachweis einer Reise- und Krankenversicherung — für die meisten Programme vorgeschrieben
    • elterliche Einwilligung für Minderjährige
  • Typische Teilnahmegebühren:
    • Gemeinschafts-Camps in der Schweiz: Teilnahmegebühr CHF 0–200, die oft Verpflegung und Unterkunft abdeckt
    • Internationale organisierte Workcamps: Teilnahmegebühr CHF 50–600 zur Deckung der Programmkosten, der Verpflegung und der Unterkunft
    • Reisekosten trägt in der Regel die teilnehmende Person und sie können erheblich sein
  • Weitere Kosten, die Sie einplanen sollten:
    • internationale und lokale Anreise zum Standort
    • Reise- und Krankenversicherung sowie allfällige Visumsgebühren oder Mitgliederbeiträge
    • persönliche Ausgaben und allfällige erforderliche Impfungen
  • Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten:
    • kleine Beiträge und Jugendmobilitätsfonds
    • Erasmus+ / Europäisches Solidaritätskorps-Bewerbungen für berechtigte Freiwillige aus der EU/dem EWR
    • kommunale Beiträge oder bezahlter Freiwilligenurlaub beim Arbeitgeber
    • Stipendien und Unterstützung durch Organisationen

Wir halten die Platzierungsformalitäten schlank. Rechnen Sie mit einem kurzen Online-Formular und einer E-Mail mit den nächsten Schritten. Wir prüfen Gesundheit und Sicherheit, daher geben Sie bitte genaue medizinische Informationen an. Sprachchecks sind informell, aber ehrlich angegebene Grundkenntnisse beschleunigen die Platzierung.

Wir helfen zudem, Freiwillige mit realistischen Budgets und Finanzierungswegen zusammenzubringen. Für weitere Hinweise zur Wahl eines Programms in der Schweiz lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Sommercamps.

Gemeinschaftsdienst-Camps in der Schweiz

Praktischer Aufenthalt: Unterkunft, Tagesablauf, Sicherheit und Packliste

Wir vom Young Explorers Club bringen Teilnehmende in verschiedenen Unterkunftsarten unter: Gemeinschaftsschlafsäle in Schulen oder Jugendherbergen, Freiwilligenhäuser, Berghütten, Bauernhöfe und Gemeinschaftszentren. Jede Option verbindet Komfort und Eintauchen: Schulen und Herbergen bieten stabile Einrichtungen, während das Wohnen in einer Berghütte ein naturnahes Erlebnis mit einfachen Annehmlichkeiten bietet.

Tagesablauf und Mahlzeiten

Wir strukturieren die Tage für stetigen Fortschritt und kulturellen Austausch. Vormittags gibt es in der Regel 3–4-stündige Arbeitseinheiten am Hauptprojekt. Mittags folgt eine lange Pause für Mittagessen und Ruhe; nachmittags stehen 2–4 Stunden Nacharbeit oder Workshops an. Ein typischer Tagesablauf sieht so aus: 08:00–12:00 Arbeit; 12:00–14:00 Mittagessen/Pause; 14:00–17:00 Arbeit bzw. Wissensaustausch; 18:00 Abendessen; 19:30 Abendprogramm.

Die Mahlzeiten sind entweder gemeinsames Kochen mit lokalen Zutaten oder bereitgestellte Verpflegung; üblich sind 2–3 Mahlzeiten pro Tag. Wir bauen abendliche Kulturaktivitäten in den Plan ein, um das Verständnis für die Gegend und den Teamzusammenhalt zu vertiefen. Wir bitten Teilnehmende, Ernährungsbedürfnisse im Voraus anzugeben, damit die Köchinnen und Köche planen können. Um den Komfort von Unterkünften zu vergleichen oder das passende Programm zu finden, verweisen wir auf das beste Sommercamp.

Sicherheit, Versicherung und praktische Hinweise

Wir verlangen, dass Teilnehmende eine ausreichende Kranken- und Reiseversicherung besitzen; die Unfallversicherung ist obligatorisch, und in der Regel wird auch eine Haftpflichtversicherung verlangt. Die Organisatoren fordern vor der Ankunft einen Nachweis des Versicherungsschutzes. Die Schweizer Notfallversorgung ist schnell und professionell, doch die Kosten können hoch sein, wenn ein Vorfall nicht versichert ist; deshalb sollten vollständige Unterlagen und Notfallkontakte mit der Gruppe reisen.

Ländliche Standorte verfügen oft nur über einfache Einrichtungen und wenige Läden; städtische Gemeinschaftszentren sind meist komfortabler und für Einkäufe in letzter Minute praktischer. Wir empfehlen, etwas Schweizer Franken (CHF) für lokale Märkte und kleine Verkaufsstellen mitzunehmen, die Bargeld bevorzugen.

Packliste

  • Feste Wanderschuhe für Wege, Arbeit vor Ort und unebenes Gelände
  • wetterfeste Jacke und Kleidung im Zwiebellook für das alpine Wetter
  • wiederverwendbare Wasserflasche und Sonnenschutz
  • persönliche Erste-Hilfe-Artikel und verschriebene Medikamente
  • Offline-Übersetzer oder Sprachführer für die Verständigung vor Ort
  • Kopien des Ausweises, der Visumseiten und der Versicherungsunterlagen (Originale sicher aufbewahren)
  • Schweizer Franken (CHF) in kleinen Noten für Einkäufe vor Ort
  • Steckdosenadapter und Powerbank für abgelegene Aufenthalte
  • Stirnlampe und kleiner Tagesrucksack für Ausflüge
  • Schlafsack-Inlett oder leichter Schlafsack bei Aufenthalt in Berghütten
  • Ohrstöpsel, schnell trocknendes Handtuch und Insektenschutzmittel

Wir vom Young Explorers Club empfehlen, leicht, aber gut vorbereitet zu packen; ländliche Camps können einfach sein, daher sollten Sie mit begrenzter Wäschepflege und gemeinsam genutzten Duschen und WCs rechnen.

Sommercamps in der Schweiz mit dem Young Explorers Club

Der Young Explorers Club veranstaltet Sommercamps in der Schweiz und in Europa für Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren, wochenweise, ab CHF 1'080 / Woche.

Drei unserer Camps:

Hier finden Sie alle unsere Sommercamps in der Schweiz mit Daten und Preisen – oder fordern Sie die Broschüre an.

Quellen

  1. Pro Natura — Mitmachen pronatura.ch
  2. Helvetas — Schweiz helvetas.org
  3. Europäische Kommission — Europäisches Solidaritätskorps europa.eu
  4. Workcamps.info — Workcamp-Angebote workcamps.info
  5. Stadt Genf — Büro für freiwilliges Engagement geneve.ch
Geschrieben von

Pierre Martin

Young Explorers Club

Writes the Young Explorers Club's guides for parents.

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