Mit 13 oder 14 wollen viele Jugendliche keine «Kinderferien» mehr – aber zwei Wochen allein zu Hause sind auch keine Lösung. Ein Sommerlager für Jugendliche gibt ihnen beides: Unabhängigkeit und echte Herausforderungen, mit einem Team, das im Hintergrund für Sicherheit sorgt. Dieser Ratgeber zeigt, welche Arten von Sommerlagern es für Teenager in der Schweiz gibt und was beim Young Explorers Club auf sie wartet.
Was Jugendliche von einem Sommerlager erwarten
Teenager wollen ernst genommen werden. Ein gutes Sommerlager für Jugendliche gibt ihnen Aufgaben statt Animation: eine Route selbst planen, eine Panne am Velo reparieren, im Team entscheiden, wo das Nachtlager steht. Beim Young Explorers Club sind die Gruppen bewusst international gemischt – Jugendliche aus über 30 Ländern –, und gesprochen wird vor allem Englisch und Französisch. Ohne Eltern und ohne Bildschirm lernen sie zu verhandeln, zu führen und einander zu vertrauen.
Abenteuercamps in den Waadtländer Alpen
In Les Diablerets wohnen die Teenager in Chalets und wählen jeden Tag zwischen mehreren Aktivitäten. Wer mehr will, nimmt am Senior Leadership Abenteuer-Camp teil, in dem Führung und Selbstständigkeit im Mittelpunkt stehen. Für sportliche Jugendliche gibt es das Kletter-Camp, das MTB-Camp und die Überlebens-Akademie.
Reisecamps: eine Woche unterwegs
Für viele Jugendliche ist ein Reisecamp der Höhepunkt des Sommers. Die Gruppe ist jeden Tag woanders und trägt gemeinsam die Verantwortung für die Etappe.
- Zu Fuss: Die Tour du Mont Blanc führt rund um das Mont-Blanc-Massiv durch Frankreich, Italien und die Schweiz.
- Mit dem Velo: Im Fahrradreise-Camp durchquert die Gruppe die Alpen auf zwei Rädern.
- Am Meer: Im Wassersportcamp auf Mallorca stehen Wasser, Sonne und Teamgeist im Mittelpunkt.
Sicherheit im Sommerlager für Teenager
Mehr Freiheit heisst nicht weniger Sicherheit. Auf fünf Jugendliche kommt eine Leiterin oder ein Leiter, bei Klettern, Biken und Wassersport sind ausgebildete Instruktoren dabei. Alle Aktivitäten folgen dem Prinzip «Herausforderung nach Wahl», und die Gruppe ist so schnell wie ihr langsamstes Mitglied. Handys werden sicher aufbewahrt und zu festen Zeiten ausgegeben; das Team ist für Eltern per Telefon, WhatsApp und E-Mail erreichbar.




